Zusätzliche Stärkung der Notversorgung im Landkreis Neu-Ulm – dritter Rettungswagen

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Zweckverband (ZRF) stimmt für Stationierung eines dritten Rettungswagens an der Rettungswache Neu-Ulm

Die Rettungswache Neu-Ulm bekommt einen dritten Rettungswagen. Dies hat der Landkreis Neu-Ulm im zuständigen Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung (ZRF) Donau-Iller erreicht. „Die akuten Notversorgung im Landkreis verbessert sich dadurch wesentlich. Unser Dank gilt dem Zweckverband für die Unterstützung dieses Vorhabens und seinem Vorsitzenden Dr. Hans Reichhart“, freute sich stellvertretender Landrat Franz-Clemens Brechtel, der an der jüngsten Sitzung des ZRF Donau-Iller im Landratsamt Mindelheim teilnahm.

Bei Analysen im Versorgungsbereich Neu-Ulm (Stadt Neu-Ulm, Gemeinden Holzheim, Elchingen und Nersingen sowie Teile der Stadt Senden) war festgestellt worden, dass die Einsatzzahlen in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen sind. Das Institut, das die Einsatzzahlen analysierte, empfahl darauf hin, einen dritten Rettungswagen an der Rettungswache Neu-Ulm zu stationieren und die Betriebszeiten von bisher täglich zwölf auf künftig 16 Stunden auszuweiten.

Vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 hatte das Bayerische Rote Kreuz (BRK) als derzeit tätiger Rettungsdienst einen dritten Rettungswagen auf Vorschlag der zuständigen Krankenkassen zunächst zwölf Monate im Probebetrieb eingesetzt. Dabei stellte sich heraus, dass der zusätzliche Rettungswagen dauerhaft notwendig ist.

Nun beschloss der ZRF Donau-Iller, ein Vergabeverfahren für den dritten Rettungswagen einzuleiten. Entsprechende Haushaltsmittel für die anwaltlichen Beratungen sind im Haushalt 2022 und im Haushalt 2023 des Zweckverbandes eingestellt. Es ist geplant, den dritten Rettungswagen mit einer Einsatzbereitschaft von Montag bis Sonntag, jeweils von 7 bis 23 Uhr auszuschreiben.