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Mittwoch. 28. Februar 2024 / 09

30. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern in Memmingen

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30. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Bayern in Memmingen – Innenminister Joachim Herrmann: LFV wichtiges Sprachrohr für Feuerwehren – Förderung kräftig aufgestockt – Bayern ist Spitzenreiter bei Feuerwehr-Nachwuchs – Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen verliehen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat bei der 30. Landesverbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) diesen als wichtiges Sprachrohr für die bayerischen Feuerwehren bezeichnet. „Wir unterstützen daher den LFV bereits seit vielen Jahren bei seiner Arbeit. Ab 2024 heben wir die Förderung des Verbands nochmals kräftig auf über 1,5 Millionen Euro an“, gab Herrmann in Memmingen bekannt. Gegenüber allen bayerischen Feuerwehrleuten sprach der Minister seinen herzlichsten Dank aus: „Ihnen gilt unser aller höchster Respekt und Anerkennung für ihren wertvollen Einsatz und ihr herausragendes Engagement für die Sicherheit von uns allen.“ Mit Blick auf die zunehmenden Herausforderungen versicherte der Minister, die Kommunen und ihre Feuerwehren mit allen Kräften zu unterstützen. „Unser Ziel ist es dabei auch den hohen Standard bei der Ausrüstung der Feuerwehren immer weiter zu verbessern. In den letzten fünf Jahren haben wir mehr als 244 Millionen Euro an Fördergeldern ausbezahlt.“ 

Zudem wurden nach Herrmanns Worten die Förderfestbeträge für den Feuerwehrausbau zum 1. Juli 2023 verdoppelt und für die Beschaffungen von Fahrzeugen und Geräten um 30% erhöht – eine „Anhebung in nie dagewesener Höhe und ein kraftvolles Zeichen der Unterstützung“, so der bayerische Innenminister.

Aber auch beim Thema Ausbildung habe der Freistaat kräftig investiert und die drei Staatlichen Feuerwehrschulen sowohl baulich als auch personell hervorragend ausgestattet. „Seit 2011 wurden rund 100 Millionen Euro für den Ausbau investiert. Die Personalstellen haben wir seit 2010 mehr als verdoppelt“, erklärte Herrmann.

Besonders erfreulich für den Minister: „Dank der hervorragenden Jugendarbeit ist Bayern Spitzenreiter beim Feuerwehr-Nachwuchs im bundesweiten Vergleich. In rund 5.100 Feuerwehren mit Jugendgruppen werden über 45.000 Jugendliche auf den Feuerwehrdienst vorbereitet.“ Als echte Erfolgsgeschichte bezeichnete Herrmann die über 1.000 Kinderfeuerwehren mit rund 15.000 Mädchen und Jungen. „Darauf können wir sehr stolz sein!“.

Im Rahmen der Veranstaltung hat Innenminister Joachim Herrmann das Steckkreuz für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen an neun hochengagierte Feuerwehrleute verliehen. Diese Auszeichnung wird Persönlichkeiten zuteil, die sich mit hohem persönlichen Einsatz und herausragenden Leistungen in besonderer Weise um das Feuerwehrwesen in Bayern verdient gemacht haben. Bei den Geehrten handelt es sich um:

  • Alexander Bönig, Kreisbrandinspektor im Landkreis Schweinfurt,
  • Anton Eichlseder, Kreisbrandinspektor a.D. im Landkreis Rottal-Inn,
  • Wilfried Hausler, Kreisbrandinspektor im Landkreis Regensburg,
  • Andreas Küspert, Kreisbrandinspektor im Landkreis Garmisch-Partenkirchen,
  • Sigrid Mager, Kreisbrandmeisterin im Landkreis Lichtenfels,
  • Raphael Niggl, Stadtbrandrat der Stadt Memmingen,
  • Edith Petrik, Kreisbrandmeisterin des Landkreises Günzburg,
  • Hans-Peter Reißmann, Leitender Branddirektor der Stadt Nürnberg und
  • Anton Riblinger, Kreisbrandrat im Landkreis Miesbach.