Stadt Memmingen erhält Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung

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Forstministerin Kaniber verleiht Preis am 16. November – Motto des Staatspreises „Mein Wald – Zukunft der Generationen“

Für die vorbildliche Bewirtschaftung ihrer Wälder werden in diesem Jahr zwölf private und kommunale Waldbesitzer aus ganz Bayern sowie ein Nutzungsrechtewald und eine Jagdgenossenschaft mit Staatspreisen ausgezeichnet, informiert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in einer Pressemitteilung. Wie Forstministerin Michaela Kaniber in München mitteilte, fiel die Wahl der auf die Städte Memmingen (Schwaben) und Iphofen (Unterfranken), den Rechtlerwald Steinekirch im Landkreis Augsburg, die Jagdgenossenschaft Bubenreuth (Landkreis Erlangen-Höchstadt) sowie auf neun private Waldbesitzer in Bayern. Die Preisträger bekommen ihre mit jeweils 1.000 Euro dotierten Staatspreise bei einem Festakt in der Münchner Residenz am 16. November von Ministerin Kaniber feierlich überreicht.

„Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung! Der Staatspreis würdigt die engagierte, gradlinige und kontinuierliche Arbeit unserer städtischen Forstwirtschaft für einen zukunftsfähigen und nachhaltig bewirtschafteten Wald“, erklärt Oberbürgermeister Jan Rothenbacher.

„Seit vielen Jahren verfolgen wir im Memminger Stadtwald und den Stiftungswäldern ein klimaangepasstes Waldmanagement mit dem Ziel unsere Wälder mit ihrem wertvollen Kohlenstoffspeicher zu erhalten, naturnah zu bewirtschaften und gegen die Folgen des Klimawandels stärker anzupassen“, betont Stadtförster Stefan Honold, Leiter der städtischen Forstverwaltung.

Der Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung wird seit 1997 alle zwei Jahre verliehen. Er würdigt das oft jahrzehntelange Engagement der Preisträger um ihre Wälder. Heuer stand er unter dem Motto „Mein Wald – Zukunft für Generationen“. Dieses Motto unterstreicht die Notwendigkeit einer vorausschauenden Waldbewirtschaftung, damit Bayerns Wälder auch in Zukunft unter veränderten klimatischen Bedingungen ihre vielfältigen Funktionen erfüllen können.

Den Worten der Ministerin zufolge haben die Preisträger diese Notwendigkeit bereits vor Jahren erkannt und ihre Wälder entsprechend bewirtschaftet. „Wir können bei der Waldbewirtschaftung die Augen nicht vor den Herausforderungen der Zukunft verschließen. Die Preisträger haben schon frühzeitig begonnen, ihre Wälder für diese Herausforderungen fit zu machen und damit die Weichen für klimastabile und zukunftsfähige Wälder gestellt. Ihre beispielhaften Leistungen sollen den insgesamt rund 700.000 bayerischen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzern ein Ansporn sein, ihre Wälder ebenfalls schon heute mit dem Blick auf zukünftige Generationen zu bewirtschaften“, sagte die Ministerin in München.