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Freitag. 23. Februar 2024 / 08

Weißenhorn | Polizei: Fazit zum Faschingstreiben am „Gumpigen Donnerstag“

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Am „Gumpigen Donnerstag“, 08.02.2024, fand in der Altstadt in Weißenhorn das traditionelle Faschingstreiben statt. Nach ersten Schätzungen der Veranstalter wurde das Faschingstreiben von etwa 5.500 Personen besucht. Der größte Teil der Besucher feierte in der Altstadt sowie in den angrenzenden Lokalen und Gaststätten ausgelassen und friedlich. Die Polizei registrierte jedoch im Rahmen des Faschingstreibens verschiedene Straftaten, darunter auch Körperverletzungsdelikte.

Gegen 23.00 Uhr eskalierte ein Streit zwischen einem 19-Jährigen und einem 20-Jährigen, bei dem sich die beiden Kontrahenten wechselseitig schlugen. Gegen 00.45 Uhr wurde ein 17-Jähriger im Bereich des Kirchplatzes von einem bislang unbekannten Täter ins Gesicht geschlagen. Der 17-Jährige wurde hierbei leicht verletzt. Eine Fahndung nach dem unbekannten Täter, welcher mit einer weißen Hose und einem weißen T-Shirt bekleidet war, verlief ohne Erfolg. Zeugen, die diesen Vorfall beobachtet haben und/oder Angaben zu dem Täter machen können, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Weißenhorn, Telefon 07309/9655-0, in Verbindung zu setzen.

Gegen 01.30 Uhr kam es zu einer versuchten Körperverletzung. Im Rahmen einer verbalen Auseinandersetzung versuchte ein 54-Jähriger, einen 21-Jährigen zu schlagen. Dies konnte jedoch durch einen Zeugen verhindert werden, der die Kontrahenten schließlich trennte.

Im Rahmen des Faschingstreibens führte die Polizei Weißenhorn zusammen mit dem Jugendamt des Landratsamtes Neu-Ulm umfassende Jugendschutzkontrollen durch, bei denen ungefähr 350 Jugendliche kontrolliert wurden. Dabei wurden zahlreiche Verstöße im Hinblick auf den Besitz von branntweinhaltigen Getränken und Zigaretten beanstandet. Im Rahmen dieser Jugendschutzkontrollen wurde eine Polizeibeamtin von einer 16-Jährigen auf üble Art und Weise beleidigt. Gegen die Jugendliche leiteten die Beamten ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung ein.