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Donnerstag. 29. Februar 2024 / 09

B10 – Neu-Ulm | Milchzug fährt auf vorausfahrenden Sattelzug auf

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Ein schwerer Verkerhsunfall hat sich am Mittwochmorgen, 11.01.2023, auf der B10 in Neu-Ulm, im Tunnel unterhalb der Memminger Straße, ereignet. Der Unfall mit zwei beteiligten Lkw sorgte für rund fünf Kilometer Stau.

Nach ersten Erkenntnissen von der Unfallstelle fuhr der Fahrer eines Lastzuges auf den vor ihm fahrenden Lkw auf. Dabei wurde die Kabine so schwer beschädigt, dass der Fahrer eingeklemmt und von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden musste.

In Folge der Rettungs- und Aufräumarbeiten staute sich der Verkehr auf der B10 und den umliegenden Straßen.

 

+ POLIZEIMELDUNG +

Am Mittwoch um 06.20 Uhr kam es auf der Europastraße in der Unterführung zur Memminger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Im Rahmen einer Einsatzfahrt mit Sonder- und Wegerechten befuhren drei Einsatzfahrzeuge einer Polizeieinheit die Europastraße, auf ihrer Fahrspur, in Richtung Bundesstraße 28. Zeitgleich befuhr ein 55-Jähriger mit seinem Sattelzug die Unterführung der Europastraße in Richtung Nersingen. Aufgrund der herannahenden Polizeifahrzeuge führte der Fahrer des Sattelzuges eine starke Bremsung durch. Der 55-jährige Fahrer des dem Sattelzug folgende Lkws führte ebenfalls eine Bremsung durch, konnte jedoch aufgrund zu geringen Abstandes einen Zusammenstoß mit dem Sattelauflieger nicht mehr verhindern. Der 67-jährige Fahrer des Lkws wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr herausgeschnitten werden. Er kam mit schweren, jedoch nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in eine Klinik. Bei dem Unfall entstand ein Gesamtschaden in Höhe von circa 90.000 Euro. Der Unfall verursachte weitreichende Verkehrsbehinderung in Ulm und Neu-Ulm. Die Europastraße musste im Bereich der Unterführung an der Memminger Straße für vier Stunden komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst waren mit insgesamt 33 Einsatzkräften bei der Bergung des Unfallbeteiligten und bei der Absicherung der Unfallstelle mit eingebunden. Der Lkw des 67-Jährigen musste aufgrund erheblicher Schäden abgeschleppt werden. Gegen 10.30 Uhr konnte die Unfallstelle wieder freigegeben werden.

 

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Foto: Zwiebler