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Samstag. 02. Juli 2022 / 26

Memmingen – Allgäu | Johanniter (JUH): Rettungsdienst und Ehrenamt haben wieder Großes geleistet

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Auch das letzte Jahr (2021) hat das Gesundheitswesen und das Personal wieder sehr stark gefordert. Die Johanniter danken allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden für die großartigen Leistungen, die den Menschen im Allgäu zu Gute kamen.

Die Johanniter im Allgäu fahren von sechs Rettungsdienststandorten, Kempten, Durach, Bad Hindelang, Memmingen, Ottobeuren und Babenhausen in die jeweiligen Einsätze. Im vergangenen Jahr fuhren sie insgesamt 9.667 Notfalleinsätze mit Rettungswagen, Krankentransporter und Notarzteinsatzfahrzeug (Vorjahr: 6.076) und haben dabei 270.914 Kilometer (Vorjahr: 239.452 km) zurückgelegt. Im gesamten Regionalverband Bayerisch Schwaben wurden die Johanniter insgesamt zu 21.993 Einsätze gerufen mit 30.787 reinen Einsatzstunden und 579.723 km.

„Wie die Zahlen im Vergleich zum Vorjahr zeigen, ist hier nochmals ein Anstieg der Einsätze zu verzeichnen“, weiß Florian Bäuml, Rettungsdienstleiter der Johanniter in Bayerisch Schwaben. „Zu den eigentlichen Fahrten kam, wie auch schon im Vorjahr, die anschließende Komplettreinigung und Desinfektion des Fahrzeuges hinzu, die nach jeder Verdachtsfahrt vorgenommen wurde. An dieser Stelle möchte ich nochmals meinen herzlichen Dank an alle Rettungsdienstmitarbeitenden aussprechen, die jeden Tag, teilweise in physisch belastender Schutzausrüstung, vor Ort ihr Bestes geben“, betont Bäuml.

Ohne die Unterstützung durch das Ehrenamt, wäre vieles nicht möglich gewesen. Das Ehrenamt im Allgäu, bestehend aus den Ortsverbänden Kempten/Sonthofen, Altusried-Dietmannsried, Unterthingau, Bad Wörishofen-Kaufbeuren und Memmingen, hatte nicht nur 15 Einsätze mit den Schnell-Einsatzgruppen des Bevölkerungsschutzes, sondern auch 27 Einsätze der Rettungshundestaffel Kempten, unterstützte 20 Mal mit dem Sonderbedarfs-Krankentransporter den Rettungsdienst, stellte mehrmals den Einsatzleiter-Rettungsdienst und sieben Helfer waren neun Tage am Nürburgring aufgrund der Flutkatastrophe.

Auch bei Corona-Testungen, der Unterstützung des Impfzentrums und der Kliniken, Sanitätsdiensten, Ausbildungsstunden sowie Verlegungsfahrten war das Ehrenamt zur Stelle und so kommen die Ortsverbände dieses Jahr auf rund 40.530 ehrenamtlich geleistete Stunden.

„Uns freut es sehr, dass die ehrenamtliche Tätigkeit aller Hilfsorganisationen dieses Jahr- leider aus unerfreulichen Gründen, wie der Corona-Pandemie und der Flutkatastrophe- ebenfalls in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt ist. Wir freuen uns sehr, dass wir einige neue Ehrenamtliche gewinnen konnten, aber vor allem wollen wir unseren unermüdlich engagierten Ehrenamtlichen für alles danken“, so Markus Adler, Bereichsleiter Einsatzdienste, Ausbildung und Bevölkerungsschutz der Johanniter in Bayerisch Schwaben.

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