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Samstag. 28. Mai 2022 / 21

Landkreis Biberach | Halle des Kreis-Berufsschulzentrums (BSZ) steht als Notunterkunft bereit

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Die Einrichtungsmaßnahmen in der Paul-Heckmann-Kreissporthalle des Berufsschulzentrums (BSZ) in Biberach sind abgeschlossen. Damit steht die Halle ab sofort als Notunterkunft für ukrainische Geflüchtete bereit. In der Halle können etwa 170 Personen unterkommen. Sie bietet den Geflüchteten eine vorübergehende Wohnmöglichkeit. Nach wenigen Tagen sollen die Menschen auf andere Unterbringungen verteilt werden.

„Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz unter der Leitung von Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller konnte die Halle innerhalb von drei Tagen herrichten. Nachdem der Messebauer den Schutzboden ausgelegt hat, haben freiwillige Helfer von Feuerwehr, THW und DRK am Freitagnachmittag die Betten aufgestellt, den Essensbereich eingerichtet und eine Spielecke für Kinder gestaltet. Für den Einsatz aller, die dies so kurzfristig möglich gemacht haben, danke ich von Herzen.“, so Landrat Dr. Heiko Schmid, der sich am Montag von der Notunterkunft vor Ort ein Bild machte. Die Notfallunterkunft wurde in verschiedene Bereiche unterteilt. Im vorderen Teil wurde der Essensbereich aufgebaut. Hier wird die Cateringfirma Settele Event & Catering aus Neu-Ulm die Geflüchteten mit Essen und Getränke versorgen. Außerdem befindet sich in diesem Bereich eine Spielecke für Kinder. Der Schlafbereich ist in vier Abschnitte mit Schlafkabinen unterteilt. Die Kabinen sind mit je sechs oder acht Feldbetten belegt. Ebenfalls wurde ein Lager für Hygieneartikeln und Bettwäsche eingerichtet. Die vorhandenen Duschen und Toiletten dienen als Sanitärräume. Damit die Geflüchteten Kontakt mit der Heimat halten können, wurde die Halle mit 100 Lademöglichkeiten für Mobilfunkgeräte oder Tablets ausgestattet. WLAN ist in der gesamten Halle verfügbar. „In der Halle wurden außerdem Büroräume eingerichtet. So können unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort auf die Bedürfnisse reagieren. Und auch durch den im Foyer aufgebauten Impfstützpunkt können Synergieeffekte direkt vor Ort genutzt werden.“, so Landrat Dr. Heiko Schmid.

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