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Samstag. 10. April 2021 / 14

Zwei Millionen Euro Bundesförderung für die Sanierung des Freibades in Kirchdorf an der Iller

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Der Biberacher CDU-Bundestagsabgeordnete Josef Rief freut sich: „ Heute hat der Haushaltsausschuss des Bundestages entschieden, die Sanierung des Freibades in Kirchdorf mit zwei Mio. Euro zu fördern.“ Rief war dazu mit Bürgermeister Rainer Langenbacher in stetem Kontakt, der ihm den sanierungsbedürftigen Zustand des in die Jahre gekommenen Kirchdorfer Freibades erläutert hatte. Die Gemeinde erwartet einen Investitionsbedarf von insgesamt ca. acht Millionen Euro.

„Mir liegt das Freibad in Kirchdorf besonders am Herzen, weil ich hier vor vielen Jahren meine ersten Schwimmversuche gemacht habe. Als mir Bürgermeister Langenbacher von seinem Vorhaben berichtet hat, war mir sofort klar: Das müssen wir mit Bundesmitteln unterstützen. Für eine Gemeinde mit ca. 4000 Einwohner es nicht einfach, solch ein Bad zu betreiben und dann auch die Gelder für eine notwendige Sanierung aufzubringen. Das Freibad Kirchdorf hat für die gesamte Region Illertal besondere Bedeutung, damit Kinder Schwimmen lernen. Es ist nämlich ein großes Problem, dass die Zahl der Kinder, die nicht schwimmen können, stark zunimmt. Darum ist es wichtig, Schwimmbäder, die unsere Väter und Großväter einmal gebaut haben, auch zu erhalten. Es ist gut angelegtes Geld, was wir mit dem Bundesprogramm zur Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Jugend, Sport und Kultur ausschütten. Daher setze ich mich immer wieder dafür ein, dieses Programm mit mehr Geld auszustatten. In der besonderen Pandemiesituation haben wir mit dem Konjunkturprogramm aus dem Sommer 2020 allein 600 Mio. Euro zusätzlich bereitstellen können. So konnte ich mithelfen, dass der Wahlkreis Biberach mit der heute ebenfalls beschlossenen Zusage für das Projekt Bürgerhaus in Wain gleich mit zwei Projekten in dieser Förderrunde dabei ist“, so Josef Rief am Rande der Sitzung des Haushaltsausschusses.

Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wurde im Rahmen des Zukunftsinvestitionsprogramms der Bundesregierung im Jahr 2015 aufgelegt. Josef Rief hatte als Haushälter für das Bauministerium damals das Programm mit initiiert und in die Konzeption auch auf Erfahrungen der Bürgermeister in seinem Wahlkreis einfließen lassen. Das Förderprogramm erhält bisher in jeder Runde Anträge in Milliardenhöhe und ist in der Regel vielfach überzeichnet, weshalb der Haushaltsausschuss das Programm in der Vergangenheit bereits mehrfach aufgestockt hat. In der jetzigen 7. Runde des Programms wurden für das Land-Baden Württemberg über 50 Mio. Euro Fördergelder bereitgestellt.

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