Weitnau | Einfamilienhaus abgebrannt – ein Bewohner tot geborgen, ein weiterer vermisst

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Foto: Pöppel/Symbolbild

UPADTE 07.01.2020, 16.00 Uhr

 Im Rahmen der Suche in dem niedergebrannten Anwesen mittels Bagger konnte zwischenzeitlich ein Leichnam geborgen werden. Deren Identität ist noch unklar. Eine Obduktion der Leiche ist für Ende dieser Woche anberaumt. Nach dem zweiten Hausbewohner wird weiterhin gesucht. Die Absuche muss heute mit Einbruch der Dunkelheit eingestellt werden und wird gegebenenfalls morgen fortgeführt.

Zur Brandursache, zu deren Ermittlungen ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamts hinzugezogen wurde, kann nach momentanem Stand noch keine Aussage getroffen werden. Das Einfamilienhaus ist komplett ausgebrannt und muss wegen Einsturzgefahr nach Abschluss der Suchmaßnahmen abgetragen werden. Derzeit liegen keine Hinweise vor, dass sich weitere Personen im Anwesen aufgehalten haben.


Am Montagabend, 06.01.2020, wurde über die Integrierte Leitstelle Allgäu ein Brand eines Wohnhauses in Weitnau, Lkrs. Oberallgäu, gemeldet. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich das Einfamilienhaus bereits in Vollbrand. Während der Löscharbeiten stürzte das Dach des Anwesens ins Erdgeschoss. Ein Betreten der Brandstelle war wegen der Einsturzgefahr für Feuerwehr und Polizei nicht möglich. Derzeit muss das Dach des Hauses mit einem Bagger abgetragen werden. Die beiden 70- und 71-jährigen Bewohner des Hauses, ein Ehepaar, konnten bislang noch nicht ausfindig gemacht werden. Ob es zu Brandopfern kam, ist daher momentan noch unklar.

Bei dem Löscheinsatz waren die Feuerwehren Kleinweiler, Wengen, Isny und Weitnau beteiligt. Die Ermittlungen wurden durch die Kriminalpolizei Kempten übernommen. Ein Sachverständiger des Bayerischen Landeskriminalamtes (BLKA) wird zur Begutachtung herangezogen, er soll der Brandursache auf die Spur kommen. Zum entstandenen Sachschaden kann derzeit noch nichts gesagt werden.