Wasserburg | Herrenloses Motorboot auf dem Bodensee aufgefunden

2017-08-23_Lindau_Bodensee_Lindenbad_Handgranate_Polizei_Poeppel-0025

Foto: Pöppel/Symbolbild

Am Freitagmorgen, 11.10.2019, wurde von einem Motorbootfahrer am Oberen Wasserburger Berg ein herrenloses Motorboot aus Österreich aufgefunden. Aufgrund der Auffindesituation und der Auffindezeit wurde zunächst vermutet, dass der Bootsführer über Bord gegangen ist. Es wurde deshalb internationaler Seenotalarm für Deutschland und Österreich auf dem Bodensee ausgelöst.

Mit elf Einsatzbooten wurde das Seegebiet zwischen Rohrspitz, Argenmündung und Schachener Bucht nach einer möglichen Person im Wasser abgesucht. An der Absuche waren auch der Rettungshubschrauber aus Friedrichshafen und ein Polizeihubschrauber aus Bayern beteiligt. Die weiteren Ermittlungen beim österreichischen Bootseigentümer ergaben, dass das Boot in den letzten Tagen nicht von einer berechtigten Person benutzt wurde. Derzeit wird davon ausgegangen, dass das Boot durch den Südwind in der Nacht von Donnerstag auf Freitag vom Hafen am Rohrspitz nach Wasserburg getrieben wurde. Ungeklärt ist derzeit, wie das Boot aus dem Liegeplatz im österreichischen Hafen kam. Gegen Mittag wurde die Suche eingestellt, da es keine weiteren Anhaltspunkte auf eine vermisste Person gab. Am Einsatz waren Kräfte der Wasserwacht Lindau und Nonnenhorn, des BRK Lindau, der Feuerwehren aus Lindau, Wasserburg und Hard, der Österreichischen Wasserrettung, der Wasserschutzpolizeien aus Friedrichshafen und Langenargen und der Polizeiinspektion Lindau beteiligt.