16.1 C
Memmingen
Montag. 26. Juli 2021 / 30

Was geschah mit den ersten Videospielen?

-

ANZEIGE
Print Friendly, PDF & Email

Vor über 70 Jahren wurde das erste Videospiel veröffentlicht, es nannte sich „Tennis for Two“ und wurde 1958 veröffentlicht. Davor gab es auch schon andere Videospiele, aber die wurden eher für Forschungszwecke verwendet. Ein bekanntes Beispiel ist ein Tic-Tac-Toe-Spiel, welches 1952 entwickelt worden ist und A. Sandy Douglas lediglich für seine Doktorarbeit nutzte. „Tennis for Two“ war das erste Spiel, welches tatsächlich für den Unterhaltungsmarkt veröffentlicht worden ist und dabei half, einen Milliardenmarkt zu etablieren.

Was konnte das Spiel „Tennis for Two“?

Der Physiker William Alfred Higinbotham hatte das Spiel entwickelt aufgrund des jährlichen Tages der offenen Tür der Brookhaven National Laboratory (BNL). Gelangweilte Besucher sollen mit den Spiel unterhalten werden, sodass sie sich vielleicht doch noch für die Ausstellung interessieren.

Als Ausgabegerät diente damals ein Oszilloskop, dieser zeigte den Tennisplatz von der Seite und einen kleinen Punkt, welcher den Ball darstellen sollte. Das Spiel konnte mit einer weiteren Person gespielt werden und durchaus erkannte man, worum es sich handelt. Der Erfolg bleibt nicht aus, denn die Besucher zeigten sich begeistert. Der langweilige Ruf der Einrichtung legte sich.

Einen finanziellen Vorteil hatte Higinbotham dadurch nicht, es half lediglich als Imagebildende Maßnahme. Immerhin gab es auch keinen Markt für Videospiele, zumal auch Computer für den Massenmarkt fehlten. Der Entwickler hatte sich weiterhin seiner Arbeit gewidmet und diese handelte darum, dass Maschinen gebaut werden für Laborexperimente.

Zum Spiel kam es, als er entdeckte wie mit einem Computer die Flugbahn einer Rakete, eines Prellballs oder einer Gewehrkugel simuliert werden kann. Daraus wurde die „lebendige Attraktion“. Daraus hat sich nun mittlerweile ein Milliardenmarkt entwickelt, aber es dauerte noch eine Zeit, bis die Entwicklung voranschritt. Erst zu Beginn der 1970er-Jahren kam das Thema überhaupt erst wieder auf.

Die Entstehung eines weiteren Milliardenmarktes

Glücksspiel ist eine umstrittene Thematik, jedoch wird dies seit Jahrhunderten oder Jahrtausenden gespielt. Es ist nur logisch, dass sich daraus noch ein Milliardenmarkt entwickelt. Aus den Spielsalons im Wilden Westen wurden Spielhallen und Spielbanken, die weltweit Anklang gefunden haben.

Doch mit Beginn des Internets tat sich eine weitere Chance auf – die Online Casinos. Ein Casino im Internet? Das war vor 20 Jahren bereits Realität! Hieraus hat sich nun eine Industrie entwickelt, welche heute nicht mehr wegzudenken ist. Die Steuereinnahmen hieraus finanzieren ganze Staaten oder Staatsprogramme.

Der Grundstein dieser Erfolgsgeschichte entstand durch den „Free Trade and Processing Zone Act“ in den USA, hierdurch wurde das Online-Glücksspiel legal. Im Jahr 1994 wurde ein findiges Unternehmen, welches auch heute noch tätig ist, darauf aufmerksam, dass sich die Konzepte aus der Spielbank auch im Internet abbilden ließen.

Daher entwickelten sie eine Software, welche aber kaum mit der heutigen gleichzustellen ist. Es gab noch einige Defizite, hieran entwickelten dann andere Unternehmen weiter. Es gab zum Beispiel keine Möglichkeit, dass eine sichere Einzahlung geschah, denn es gab schlicht noch keine Lösungen für Online-Banking.

Über die Jahre hinweg entwickelte sich die Software weiter und heute gibt es diverse Möglichkeiten, wie beispielsweise dem Live-Poker, virtuelle Spielautomaten oder Franchise-Spielangebote von bekannten Marken. Monopoly ist dabei ein großer Name.

ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE