Ottobeuren: Kinder pflanzen Zitterpappel im Günztal

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Mit viel Begeisterung und Neugier haben die Kinder des evangelischen Kindergartens Arche Noah im Ottobeurer Günztal den diesjährigen „Baum des Jahres“, eine Zitterpappel, willkommen geheißen. Gepflanzt wurde der junge Baum von Landkreis und Gemeinde im Rahmen der Aktion „Mehr Bäume für den Klimaschutz“.

Ausgestattet mit Gummistiefeln, Gießkannen, Schaufeln und Bollerwagen machten sich die Kinder entlang der Günz auf den Weg zur eigens ausgewählten Pflanzstelle. Begleitet wurden sie von Kindergartenleiterin Monika Brugglehner, Kinderpflegerin Isabella Biechteler, Landrat Alex Eder, Bürgermeister German Fries, Kreisfachberater Markus Orf, Klimaschutzmanagerin Sandra ten Bulte und Stephan Voß vom örtlichen Bauhof.

Die Aktion „Mehr Bäume für den Klimaschutz“ wird seit 2014 von der Fachstelle für Klimaschutz und der Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege des Landratsamtes Unterallgäu organisiert. Ziel ist es, auf die große Bedeutung von Bäumen für Mensch und Natur aufmerksam zu machen. Zudem können die Gemeinden im Unterallgäu im Rahmen der Initiative jedes Jahr einen kostenfreien Baum bei der Fachstelle für Klimaschutz bestellen.

An der Pflanzstelle angekommen, sangen die Kinder zunächst ein Lied und lösten anschließend ein Quiz rund um die Zitterpappel. Dabei zeigten sie bereits erstaunlich viel Wissen über den Baum. Ihren Namen verdankt die Zitterpappel ihren Blättern, die wegen der langen, seitlich abgeflachten Blattstiele schon bei leichtem Wind in Bewegung geraten und „zittern“.

Wie erklärt wurde, erreicht die Zitterpappel eine Höhe von etwa 15 bis 25 Metern und kann bis zu 100 Jahre alt werden. Kreisfachberater Markus Orf erläuterte zudem, dass der Baum als besonders robust und klimaresistent gilt. Er komme mit feuchten Böden gut zurecht, vertrage aber auch zeitweise Trockenheit sowie unterschiedliche Temperaturen.

Landrat Alex Eder betonte bei dem Termin die besondere Bedeutung von Bäumen. Auch Bürgermeister German Fries zeigte sich erfreut darüber, dass die Kinder nun miterleben können, wie der frisch gepflanzte Baum über viele Jahrzehnte wächst.

Zum Abschluss wurde die Zitterpappel gemeinsam mit Wasser aus der Günz gegossen. Danach wartete auf die Kinder eine verdiente Stärkung mit Äpfeln, Keksen und Brezen.

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