Kreishaushalt Unterallgäu 2026: Kreisausschuss gibt grünes Licht – 265 Millionen Euro Etat

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Beim Kreishaushalt geht es in den Endspurt: Der Kreisausschuss hat den Etat des Landkreises befürwortet und dem Kreistag empfohlen, das Zahlenwerk zu beschließen. Damit sind die Beratungen in den Ausschüssen abgeschlossen. Das letzte Wort hat der Kreistag in seiner Sitzung am 23. März.

Etat 2026: 265 Millionen Euro Gesamtvolumen

Der Kreishaushalt umfasst in diesem Jahr ein Volumen von 265 Millionen Euro. Davon entfallen 228,8 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt (laufende Ausgaben) und 35,9 Millionen Euro auf den Vermögenshaushalt (Investitionen). Die geplanten Investitionen liegen bei 21,7 Millionen Euro – Schwerpunkte sind laut Landkreis vor allem Schulen und Kliniken.

Kreisumlage soll steigen – 122,5 Mio. Euro Einnahmen geplant

Die Kreisumlage, die die Gemeinden an den Landkreis zahlen, soll auf 50 Prozentpunkte festgesetzt werden. Damit würde der Landkreis in diesem Jahr rund 122,5 Millionen Euro einnehmen. Ein großer Teil davon muss jedoch direkt weitergegeben werden: 65,9 Millionen Euro sind als Umlage an den Bezirk Schwaben fällig.

Landrat Alex Eder begründete die geplante Anhebung der Kreisumlage um 2,1 Prozentpunkte mit schwierigen Rahmenbedingungen. Zugleich kündigte er auch Einschnitte für die Verwaltung an: So sei eine Null-Runde beim Personal beschlossen worden, außerdem werde der geplante Bündelungsbau am Landratsamt aus der Finanzplanung genommen.

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