Das Schadstoffmobil ist vom 16. bis 21. März wieder in mehreren Unterallgäuer Gemeinden unterwegs. Dort können private Haushalte zum ersten Mal in diesem Jahr Problemabfälle wie Lösungsmittel, flüssige Farbreste, Medikamente oder Pflanzenschutzmittel kostenlos abgeben.
Wichtig: Um gefährliche chemische Reaktionen zu vermeiden, müssen Schadstoffe in ihren ursprünglichen Gefäßen bleiben und dürfen nicht zusammengeschüttet werden. Die Abfallwirtschaftsberatung bittet außerdem darum, Problemabfälle nur persönlich abzugeben – sie dürfen nicht unbeaufsichtigt an der Sammelstelle zurückgelassen werden.
Was nimmt das Schadstoffmobil an?
Angenommen werden grundsätzlich Stoffe mit Gefahrensymbolen, zum Beispiel:
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flüssige Farb- und Lackreste (keine Wandfarbe/Dispersionsfarbe)
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Lösungsmittel, Laugen und Säuren
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Spraydosen mit (Rest-)Inhalt
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quecksilberhaltige Abfälle
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Haushaltsreiniger, Rostentferner
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Pflanzen- und Holzschutzmittel
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Fotochemikalien
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Medikamente (alternativ auch über Restmüll möglich – dann in Verpackung und kindersicher entsorgen)
Was gehört in die Restmülltonne?
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Glühbirnen und Halogenlampen
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Wandfarbe (Dispersionsfarbe)
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eingetrocknete Farben und Lacke
Tipp: Flüssige Farben vorher eintrocknen lassen oder mit Sägemehl/Gips eindicken.
Was gehört auf den Wertstoffhof?
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Energiesparlampen (zerbrochen nur in verschlossenem Behälter)
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Leuchtstoffröhren und LEDs
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Batterien aus Elektrogeräten und Kraftfahrzeugen
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PU-Schaumdosen
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Altreifen von Pkw/Motorrad ohne Felgen bis 60 cm Durchmesser
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Speiseöle und -fette
Weitere Hinweise
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Leere Spraydosen gehören in die Gelbe Tonne.
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Altöl sowie feste ölhaltige Abfälle können bei Ölverkaufsstellen zurückgegeben werden.
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Für Feuerwerkskörper, Sprengkörper, Munition sowie beschädigte Lithium-Batterien sollte vorab die Abfallwirtschaftsberatung kontaktiert werden. Defekte Lithium-Akkus sind gefährlich (Erhitzung/Selbstentzündung) – empfohlen wird, sie mit Sand zu bedecken.
Mengen, Gebühren und Ausnahmen
Für private Haushalte ist die Abgabe in geringen Mengen gebührenfrei. Bei größeren Mengen können Gebühren nach Abfallgebührensatzung anfallen. Pro Anlieferung werden maximal 50 Kilogramm Schadstoffe/Sondermüll angenommen – unabhängig von privater oder gewerblicher Anlieferung. Apotheken dürfen Medikamente ohne Mengenbegrenzung anliefern.
Termine & Kontakt
Eine vollständige Terminübersicht gibt es in der Umweltzeitung des Landkreises, im Abfuhrkalender online sowie in der Unterallgäu-App (je nach Standort). Fragen beantwortet die Abfallwirtschaftsberatung Unterallgäu unter (08261) 995-8090.




