Die Weichen für die politische Zukunft im Landkreis Unterallgäu sind gestellt: Am 8. März 2026 entscheiden die Bürger über ihren neuen Landrat und die Zusammensetzung des Kreistags. Der Wahlausschuss hat nun offiziell entschieden, wer auf dem Stimmzettel stehen wird.
Vier Bewerber kämpfen um das Landratsamt
Für das Amt des Landrats wurden vier Kandidaten zugelassen. Der Wahlkampf verspricht eine spannende Auseinandersetzung zwischen etablierten Kräften und Herausforderern:
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Verena Winter (CSU)
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Alex Eder (Freie Wähler) – amtierender Landrat
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Christoph Maier (AfD)
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Dr. Otto Schmid (Grüne)
Bittere Nachricht für die FDP
Nicht auf dem Stimmzettel erscheinen wird hingegen Daniel Steffen (FDP). Da die Liberalen in der aktuellen Wahlperiode nicht durchgehend im Kreistag vertreten waren und nicht über das sogenannte Parteienprivileg verfügen, mussten sie Unterstützungsunterschriften sammeln.
Dieses Unterfangen scheiterte deutlich: Statt der benötigten 385 Unterschriften konnte Steffen lediglich 51 vorweisen. Auch die Kreistagsliste der FDP wurde nicht zugelassen, da hierfür nur 59 Unterstützer unterschrieben hatten.
Acht Parteien und Wählergruppen für den Kreistag
Bei der Wahl der 60 Kreistagsmitglieder haben die Wähler im Unterallgäu die Auswahl aus acht verschiedenen Listen. Folgende Gruppierungen wurden ohne das Sammeln von Unterschriften zugelassen, da sie bereits im Gremium vertreten sind oder die Fünf-Prozent-Hürde bei übergeordneten Wahlen übersprungen haben:
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CSU
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Freie Wähler
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AfD
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Grüne
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SPD
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JWU (Junge Wähler Union)
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ÖDP
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Die Linke
So geht es weiter
Der Wahlausschuss, bestehend aus der Kreiswahlleitung und Vertretern der größten Fraktionen, hat alle eingereichten Wahlvorschläge akribisch auf ihre Zulässigkeit geprüft. Gegen die aktuellen Entscheidungen können nun noch formelle Einwendungen erhoben werden.
Alle Bürgerinnen und Bürger können sich über die Details der Wahl und die einzelnen Wahlbezirke direkt auf der Homepage des Landkreises unter www.unterallgaeu.de/wahlen informieren.









