Landratswahl im Unterallgäu 2026: Erste Kandidatinnen und Kandidaten stehen fest

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Landratswahl Unterallgäu 2026: Erste Kandidaten stellen sich – CSU, AfD und Freie Wähler positionieren sich. Wer tritt gegen Amtsinhaber Alex Eder an? Grüne verzichten, SPD noch unentschlossen

Im Vorfeld der Landratswahl im Unterallgäu am 8. März 2026 formiert sich das Bewerberfeld um das höchste politische Amt im Landkreis. Während der amtierende Landrat Alex Eder (Freie Wähler) voraussichtlich erneut antritt, stehen weitere Kandidatinnen und Kandidaten bereits fest – andere Parteien halten sich noch zurück.

CSU schickt Verena Winter ins Rennen

Foto: Verena Winter/CSU Kreisverband Unterallgäu

Die CSU Unterallgäu hat sich früh positioniert: Verena Winter, 34-jährige Juristin, Zweite Bürgermeisterin von Kettershausen und Kreisrätin seit 2020, wurde offiziell als Landratskandidatin nominiert. Mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung will sie die Christsozialen zum Wahlsieg führen.

AfD kündigt eigenen Kandidaten an

Auch die AfD Unterallgäu-Memmingen will einen eigenen Kandidaten ins Rennen schicken. Der Name wird laut Kreisvorsitzendem Christoph Maier im Oktober bei einer parteiinternen Versammlung bekannt gegeben. Die Partei setzt auf Themen wie Asylpolitik und Bürgerbeteiligung und will eine „echte Alternative“ zum Amtsinhaber bieten.

Grüne konzentrieren sich auf Kreistagswahl

Der Kreisverband der Grünen verzichtet bewusst auf eine eigene Landratskandidatur. Stattdessen liegt der Fokus auf der Programm- und Teamarbeit für den Kreistag. Im Oktober soll das Kandidatenteam aufgestellt werden. Man wolle sich inhaltlich in die Zukunftsgestaltung des Landkreises einbringen, heißt es vom Kreisvorsitzenden Frank Muck.

SPD zögert noch mit Entscheidung

Die SPD Unterallgäu hat sich bislang noch nicht festgelegt. Laut Unterbezirksvorsitzender Petra Beer laufen aktuell parteiinterne Abstimmungen zur Frage, ob eine eigene Kandidatur in Betracht kommt.

Freie Wähler setzen wohl auf Eder

Die offizielle Nominierung von Amtsinhaber Alex Eder steht noch aus, gilt jedoch als Formsache. Parteiintern wurde eine Alternative bislang nicht diskutiert. Eine Aufstellungsversammlung der Freien Wähler ist für den Herbst geplant.

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