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Donnerstag. 28. Januar 2021 / 04

Unterallgäu | Mehr Busse nach Memmingen

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Ab 13. Dezember gibt es mehr Busverbindungen nach Memmingen: Denn ab diesem Termin wird ein sogenanntes Harmonisierungskonzept für die Stadtbusse und die Regionalbusse aus dem Unterallgäu in die Tat umgesetzt. Grünes Licht dafür gab nach der Stadt Memmingen nun auch der Ausschuss für Mobilität, Nahverkehr und Verkehrsvernetzung des Unterallgäuer Kreistags.

Konkret bedeutet das: Ab 13. Dezember fahren die Busse aus Ottobeuren, Bad Grönenbach und Legau montags bis freitags stündlich, am Wochenende alle zwei Stunden nach Memmingen. Die Stadtbuslinien verkehren in der Kernstadt im 30-Minuten-Takt und bedienen nun auch die Unterallgäuer Gemeinden Trunkelsberg und Memmingerberg häufiger. Es handelt sich dabei zunächst um eine Grundvariante des Harmonisierungskonzepts, weitere Verbesserungen mit zusätzlichen Fahrten sollen folgen. Im Zuge des Konzepts hat die Stadt Memmingen beschlossen, dem Verkehrsverbund Mittelschwaben (VVM) beizutreten, informierte Helmut Höld vom Landratsamt. Dem VVM gehören bislang der Landkreis Unterallgäu und der Landkreis Günzburg an. Mit dem Beitritt der Stadt Memmingen würden die kommunalen Gesellschafteranteile nun gedrittelt, so Höld.

Um den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) grundsätzlich weiter zu verbessern, soll eine Studie analysieren, ob auch der Schienentarif integriert und das Verbundgebiet ausgeweitet werden kann. Dem VVM sind zwar die Busunternehmen angegliedert, nicht aber die Schienenverkehrsunternehmen. Die Studie soll unter anderem untersuchen, ob ein gemeinsamer Tarif für Bus und Zug möglich ist. Sie soll Anfang 2021 starten und zwei Jahre dauern, erklärte Helmut Höld. Federführend durchgeführt wird die Studie vom Landkreis Günzburg.

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