Unions-Verkehrsexperte: Tempo 30 auch vor Seniorenheimen und Krankenhäusern

Berlin – Der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ulrich Lange (CSU), unterstützt die Initiative der norddeutschen Bundesländer für mehr Tempo-30-Zonen in der Nähe von Kindergärten, will aber noch darüber hinausgehende Regelungen schaffen. „Kommunen müssen endlich vor Ort selber entscheiden können“, sagte Lange gegenüber der „Bild“-Zeitung (Freitagausgabe). Es sei ein erster „wichtiger Schritt, die Einführung von Tempo-30-Limits vor Schulen zu vereinfachen.“

Die Politik muss aus Langes Sicht aber weiter denken: „Nicht nur vor Schulen, sondern auch vor Seniorenheimen, Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen wäre eine solche vereinfachte Möglichkeit der Geschwindigkeitsbegrenzung sinnvoll“, betonte er. Langes Forderung: „Gebt endlich den örtlichen Behörden mehr Ermessensspielraum.“

Über dts Nachrichtenagentur