Umfrage: Über einem Viertel wäre sexuelle Aufklärung von Kindern peinlich

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Baierbrunn – Laut einer Umfrage wäre es über einem Viertel der Bundesbürger peinlich, wenn sie Kinder oder Jugendliche sexuell aufklären müssten. 28,4 Prozent der Befragten gaben dies in der Umfrage für das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ an. Männern (33,3 Prozent) fiele es dabei schwerer als Frauen (23,7 Prozent), der Jugend das Einmaleins der Sexualität zu vermitteln.

Mehr als jeder zweite Bundesbürger (56,8 Prozent) gibt zudem an, selbst nie richtig aufgeklärt worden zu sein, sondern sich das Wissen über Sexualität selbst zusammengesucht zu haben. Dabei spielt der Umfrage zufolge eine große Rolle, zu welcher Zeit die Frauen und Männer aufgewachsen sind: Je älter sie sind, desto höher ist der Anteil derer, die nicht richtig aufgeklärt wurden. Bei den ab 70-Jährigen sind es 78,1 Prozent, bei den 60- bis 69-Jährigen 71,8 Prozent, bei den 50- bis 59-Jährigen noch 68,8 Prozent. Dagegen trifft dies nur auf jeden fünften heute 16- bis 19-Jährigen (19,4 Prozent) zu.

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