Ulm – Rentnerehepaar geht Betrüger nicht auf den Leim

polizei-bw-motorhaubeDas Ulmer Ehepaar, auf das die Täter es abgesehen hatten, war aufgeklärt und clever genug, den Betrügern nicht auf den Leim zu gehen: Bei den beiden Rentnern klingelte gegen 11.30 Uhr das Telefon. Eine angeblich Bekannte war in finanzieller Not und brauchte dringend und sofort Geld. Zunächst glaubte das Ehepaar noch der Anruferin und legte das geforderte Geld bereit. Als dann aber ein „Bote“ vor der Haustür war, um das Geld abzuholen, schickten die Rentner ihn wieder weg. Gleich darauf klingelte das Telefon wieder und ein Anrufer gab vor, von der Polizei zu sein. Er bat das Ehepaar, das Geld doch auszuhändigen. Doch die Ulmer gingen nicht darauf ein.

Sie verständigten die richtige Polizei. Die gratulierte den Beiden nicht nur für deren überlegtes Handeln sondern ermittelt jetzt gegen die Täter wegen versuchten Betrugs. Die Kriminalpolizei, Telefon 0731/1880, sucht in diesem Zusammenhang auch den Boten, der das Geld in der Söflinger Ortsmitte abholen wollte. Dieser mutmaßliche Osteuropäer ist 40 bis 45 Jahre alt, 170 cm groß und beleibt. Er wirkte insgesamt gepflegt. Der Mann hat kurze, schwarze Stoppelhaare, ein rundes Gesicht und eine weiße Haut. Auffallend sind seine Knopfaugen. Er trug ein dunkles T-Shirt, eine dunkelblaue Jeans und hatte eine dunkle Umhängetasche dabei.

Die Polizei rät: Bei Anrufen angeblicher Verwandter in finanzieller Notlage unter deren bekannter üblicher – nicht der vom Anrufer angegebenen – Telefon- oder Handynummer zurückrufen und Sachverhalt zu klären versuchen. Ist der Sachverhalt so nicht zu klären oder haben Sie Zweifel, sofort die Polizei informieren und das weitere Vorgehen absprechen. Fremden, die als „Vertrauensperson“ angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen. Anzeige auch dann erstatten, wenn man schon auf den Betrug  hereingefallen ist.

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