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Montag. 26. Juli 2021 / 30

THW-Jahresbericht 2020: Einsatz, Wachstum und Entwicklung

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„2020 war ein ereignisreiches Jahr für das THW: Vielseitige Einsätze haben alle THW-Angehörigen mehr als 1,1 Millionen Einsatzstunden gefordert“, sagt THW-Präsident Gerd Friedsam anlässlich der heutigen Veröffentlichung des THW-Jahresberichts 2020. „Zudem konnten wir uns über die Novellierung unseres THW-Gesetzes, eine sehr erfolgreiche, bundesweite Marketingkampagne, steigende Mitgliederzahlen im Ehrenamt und unseren 70. Geburtstag freuen.“ Mit einem Video und einer Social Media-Kampagne präsentiert das THW heute seinen Jahresbericht 2020.

Facettenreiche Einsätze prägten das THW-Jahr. Sie alle hätte es nicht gegeben ohne die ehrenamtlichen THW-Helferinnen und -Helfer, die genauso vielfältig wie ihre Einsätze sind. Besonders erfreulich ist daher die wachsende Anzahl Ehrenamtlicher. Zum zweiten Jahr in Folge wuchs die ehrenamtliche Basis, insgesamt 79.927 Frauen und Männer engagieren sich inzwischen im THW. Der THW-Präsident weiß: „Das haben wir zu vielen Teilen der Marketingkampagne ‚Deine Zeit ist jetzt.‘ zu verdanken.“ Außerdem feierte die Bundesanstalt im Sommer ihr 70-jähriges Bestehen, ein neues Team in der Behördenleitung und ein Rekordjahr für Investitionen in den Fuhrpark und in die Digitalisierung.

Die Corona-Pandemie, die Explosionen in Beirut und die Feuer im griechischen Geflüchtetenlager Moria waren nur einige Beispiele für die mehr als 26.000 Einsätze des THW im vergangenen Jahr. Insgesamt 1,1 Millionen Stunden waren Ehren- und Hauptamtliche mit ihrer Expertise gefragt, somit doppelt so viel wie im Vorjahr. Bei Einsätzen im Rahmen der Amtshilfe verzichtete das THW in der Regel auf die Kostenerstattung. Das war möglich, da im Mai die Novellierung des THW-Gesetzes in Kraft trat.

Neben den regulären Einsätzen unterstützte das THW insgesamt mehr als 680.000 Stunden im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Dabei bewies sich die Bundesanstalt als verlässlicher Partner für Krisenstäbe auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene, vor allem im Bereich Logistik. Dort übernahmen THW-Kräfte die Verteilung von Schutzausstattung für den Bund. In den Bundesländern Bayern, Berlin und Schleswig-Holstein beauftragten die Staatsministerien das THW mit der Landeslogistiker. „In der weltweiten Krise haben wir Verantwortung übernommen und logistisch, technisch und beratend geholfen“, führt Gerd Friedsam zu dem Einsatz aus, der einer der größten der 70-jährigen Geschichte des THW ist.

Resultierend aus dieser intensiven Zusammenarbeit forciert das THW in Zukunft eine Bevorratung von Ausstattung für Gesundheits- und Katastrophenschutz. Im Rahmen der Nationalen Reserve Gesundheitsschutz soll das THW künftig in vier Logistikzentren dezentrale Reserven bevorraten. So zog das THW bereits in der Pandemie Konsequenzen für einen stabilen Katastrophenschutz.

 

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