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Donnerstag. 04. März 2021 / 09

Thüringer CDU-Vize wirft Mohring Alleingang vor

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Erfurt (dts Nachrichtenagentur) – Der Thüringer CDU-Chef und Spitzenkandidat Mike Mohring stößt mit seiner vorsichtigen Öffnung in Richtung Linkspartei auf massive Kritik im eigenen Landesverband. „Ich bin irritiert über die öffentlichen Gesprächsangebote in Richtung Linkspartei“, sagte der stellvertretende Landesvorsitzende der Thüringer CDU, Mario Voigt, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben). „Ich erwarte, dass der künftige Kurs der CDU zunächst in Partei und Fraktion diskutiert wird und es keine Alleingänge gibt.“

Es sei klar, dass die CDU zu ihrer vor der Wahl vertretenen Position stehe: „Es gibt keine Koalitionen mit der Linkspartei oder der AfD. Das ist eine Frage der Glaubwürdigkeit. Es darf keinen Wortbruch geben.“ Statt als Wahlverlierer Gesprächsangebote zu machen, müsse man erst „den Scherbenhaufen in der CDU aufkehren“, sagte Voigt. Die Gründe für die Wahlniederlage lägen auch im Landesverband. „Es ist zu einfach, das Richtung Berlin zu schieben“, sagte er. Die CDU in Thüringen habe deutlich unter dem Bundestrend gelegen. Mohring hatte am Montag auf die Frage nach einer möglichen Regierungszusammenarbeit mit der Linkspartei gesagt, die CDU müsse das Interesse an Stabilität für das Land Thüringen vor parteipolitische Interessen stellen.

CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur
Foto: CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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