Sturmtief „Fabienne“ zieht über das Allgäu – Feuerwehren mussten immer wieder umgestürzte Bäume entfernen

Foto: Bringezu/Symbolbild

Von Sonntagnachmittag, 23.09.2018, bis Mitternacht, kam es im Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West aufgrund Gewitter und Sturm zu einer Vielzahl von Einsätzen.

Bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West gingen neben anderen Einsatzmeldungen auch etwa 100 Einsatzmeldungen aufgrund des starken Windes ein. Immer wieder wurden von Verkehrsteilnehmern Bäume und große Äste gemeldet, die auf die Straße gestürzt waren. Vielerorts waren Bauzäune und Baustellenabsperrungen umgestürzt und ragten in die Fahrbahn. In einigen Unterführungen stand das Wasser. Die meisten dieser Einsätze wurden von der Polizei an die Integrierten Leitstellen Allgäu in Kempten und Donau-Iller in Krumbach und von diesen weiter an die örtlichen Feuerwehren, an die Straßenmeistereien, Kreisbauhöfe und Gemeindebauhöfe weitergegeben. Auch die Polizei war mit Straßensperrungen, kleineren Beseitigungen und der Aufnahme von größeren Beschädigungen beschäftigt. So war bei Ronsberg ein Pkw in einen umgestürzten Baum gefahren. Der Fahrer blieb unverletzt, der Pkw musste abgeschleppt werden. Bei Rieden am Forggensee fiel eine Tanne auf ein stehendes Wohnmobil. Die Insassen blieben glücklicherweise unverletzt. In Lindau wurde ein Mann durch einen herabfallenden Ast am Bein verletzt und zur Behandlung ins Krankenhaus verbracht.