Studienorientierung im Dialog: Ein Angebot der Hochschule Kempten für die Bildungsregion Ostallgäu

Die studentischen Beraterinnen der Hochschule Kempten (v.l.) Janine Scheiterbauer, Studentin Informatik, Martina Rothermel, Studentin Lebensmittel- und Verpackungstechnologie, Öykü Koyutürk, Studentin Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik

Die studentischen Beraterinnen der Hochschule Kempten (v.l.) Janine Scheiterbauer, Studentin Informatik, Martina Rothermel, Studentin Lebensmittel- und Verpackungstechnologie, Öykü Koyutürk, Studentin Wirtschaftsingenieurwesen Elektro- und Informationstechnik

Die Bildungsregion Ostallgäu setzt eine weitere wichtige Bildungsmaßnahme um: Die Schüler der Q11 des Gymnasiums Hohenschwangau informierten sich jüngst über den Lebensabschnitt Studium. Das Beraterteam „Im Dialog. Studienorientierung im Austausch“ der Hochschule Kempten, bestehend aus Professoren, Studentinnen und der Studienberaterin der Hochschule, Anita Dulmin, gaben einen Einblick in die Studiensuche, Studienplatzbewerbung und Organisation des Studienalltags.

Sechzehn Maßnahmen haben die Arbeitskreise der Bildungsregion Ostallgäu beschlossen, um Bildungsangebote für den Landkreis zu verbessern. Eine davon ist eine niedrigschwellige Studienberatung an den Gymnasien. Anderthalb Stunden konnten sich nun Schüler in Hohenschwangau informieren und den Beratern Fragen stellen, die von Studienplatzbewerbung über den Umfang der zu belegenden Seminare in einem Semester bis zur Wohnungssuche für das Studium reichten.

„Offene Türen eingerannt“

„Berufs- und Studienorientierung sind entscheidende Bestandteile auf dem Bildungsweg und damit auch ein Schwerpunkt der Bildungsregion Ostallgäu“, erklärte der Bildungskoordinator des Landkreises Ostallgäu, Dr. German Penzholz. Der Bedarf für eine niedrigschwellige Studienberatung wurde während der Arbeit an dem regionalen Bildungskonzept sehr schnell festgestellt. „Zum Glück rannten wir mit unserem Wunsch bei Anita Dulmin und der Hochschule Kempten, die mit uns in der Bildungsregion intensiv zusammenarbeiten, offene Türen ein“, so Penzholz. Den Grundgedanken des Konzepts erklärt Anita Dulmin: „Statt des klassischen Frontalvortrags möchten wir mit den Schülerinnen und Schülern in Dialog treten. In verschiedenen Gesprächsrunden mit unseren Studierenden, Professorinnen und Professoren sowie der Studienberatung  wird der Lebensabschnitt Studium interaktiv erkundet.“ Die studentischen Berater werden für ihren Einsatz speziell geschult.

Das Programm „Im Dialog. Studienorientierung im Austausch“ ist ein neuentwickeltes Konzept der Hochschule Kempten und die Rückmeldungen der Schülerinnen und Schüler zeigen, dass es ihnen sehr hilft, sich für einen Weg nach dem Abitur zu entscheiden.

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