Sonthofen – Polizei sucht nach 58-jährigen Urlauber – der Vermisste ist tot aufgefunden worden

UPDATE 28.09.2016, 15.00 Uhr

Der als Vermisst gemeldete 58-jährige Urlauber, der ärztliche Hilfe benötigte, wurde am Mittwochmittag, 28.09.2016, von einem Personensuchhund der Polizei in einem Waldstück bei Berghofen verstorben aufgefunden. Der Kriminaldauerdienst (KDD) nahm die Ermittlungen zur Todesursache auf. Bislang wurden keine Anhaltspunkte für eine Fremdeinwirkung gefunden. Für die Verständigung der Angehörigen war ein Kriseninterventionsteam im Einsatz.


 

PolizistSeit dem 25.09.2016 wird ein Urlauber aus dem Landkreis Sonneberg vermisst. Der Thüringer befand sich vorübergehend im südlichen Oberallgäu.
Der Vermisste verließ am 25.09.2016 seine Zweitwohnung in Sonthofen im Allgäu, nachdem er sich dort gemeinsam mit seiner Ehefrau im Urlaub befand. Bislang kehrte er dorthin nicht zurück. Mögliche Hinwendungsorte sind der Polizei nicht bekannt. Nach derzeitigem Kenntnisstand bedarf der Vermisste ärztliche Hilfe.

Der Vermisste ist ungefähr 180 Zentimeter groß, etwa 90 Kilogramm schwer und hat eine kräftige Statur. Er hat kurz geschnittene weiß-graue Haare mit Geheimratsecken und einen kurz geschnittenen weiß-grauen Bart. Eventuell trägt er derzeit eine Brille. (Achtung: Das Bild ist etwa vier Jahre alt und nicht mehr aktuell).

Zuletzt war er bekleidet mit einer blauen Softshelljacke, einem rostbraunen Hemd, einer blauen Jeans und weißen Turnschuhen.
Nachdem der örtlichen Polizei die Vermissung gemeldet wurde, begannen Suchmaßnahmen durch mehrere Polizeibeamte. Auch Diensthundeführer und ein Polizeihubschrauber waren im Einsatz. Für den Mittwoch ist der Einsatz von Personensuchhunden der Polizei vorgesehen.
Die bislang durchgeführten Ermittlungen erbrachten keinen Ansatz zu einem Aufenthaltsort des 58-Jährigen. Frage der Polizei:

„Wer hat den Vermissten Bernd Schmidt gesehen oder kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben?“

Hinweise bitte unter Telefon +49 (08321) 6635-0 an die Sonthofener Polizei oder im Eilfall an die Notrufnummer 110.