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Montag. 28. September 2020 / 40

Senden | Durchsuchungsaktion wegen des Verdachts von Verstößen nach dem Betäubungsmittelgesetz

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Foto: Polizei

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Bei der Kriminalpolizei Neu-Ulm wurde auf Grund eines Hinweises Anfang November 2019 bekannt, dass mehrere Personen aus dem Bereich Senden, Lkrs. Neu-Ulm, mit Betäubungsmittel regen Handel betreiben.

Weitere Ermittlungen erhärteten den Verdacht, so dass Durchsuchungs- und Beschlagnahmebeschlüsse von der Staatsanwaltschaft Memmingen für insgesamt sieben Wohnungen im Bereich Senden beantragt und vom Amtsgericht Memmingen erlassen wurden. Am Dienstagmorgen, 17.12.2019, vollzogen schließlich zeitgleich Beamte der Kriminalpolizei Neu-Ulm, Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos der Bereitschaftspolizei und Diensthundeführer mit ihren Hunden die Beschlüsse. Am Ende konnten alle sechs beschuldigten Personen im Alter von 23 bis 40 Jahre angetroffen, bzw. deren Aufenthalte ermittelt werden. In den Durchsuchungsobjekten wurden insgesamt über 200 Gramm Marihuana, etwa 20 Gramm Amphetamin, Kleinmengen Heroin und andere Betäubungsmittel in geringen Mengen aufgefunden und sichergestellt. Darüber hinaus beschlagnahmten die Beamten eine mittlere vierstellige Bargeldsumme, die vermutlich zur Durchführung der Rauschgiftgeschäfte bestimmt war, sowie zwei Schreckschusswaffen und gefährliche Gegenstände, deren Besitz teilweise waffenrechtliche Verstöße darstellen. Die beschuldigte Frau, sowie die fünf beschuldigten Männer wurden nach Durchführung der kriminalpolizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

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