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Dienstag. 20. April 2021 / 16

SCHUFA-Score verbessern – warum es Sinn macht und was Sie tun können

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Der SCHUFA-Score ist ein Wert, der hinzugezogen wird, um eine Auskunft über die Zahlungsmoral und Zahlungsfähigkeit eines Verbrauchers zu bekommen. Wer einen schlechten SCHUFA-Score hat, muss infolgedessen mit einigen Einschränkungen rechnen. Er bekommt beispielsweise schwerer einen Kredit und hat Probleme einen Handyvertrag abzuschließen. Generell werden viele alltägliche Dinge erschwert. Es macht daher Sinn, seinen SCHUFA-Score zu verbessern, um ein weniger eingeschränktes Leben zu führen. Wir zeigen Ihnen, was Betroffene im Ernstfall tun können.

SCHUFA-Auskunft beantragenDer erste Schritt, den Betroffene tun sollten, ist die Beantragung einer SCHUFA-Auskunft. Dadurch bekommen Sie einen besseren Überblick über die Situation und können dadurch besser einschätzen, was getan werden kann, um den SCHUFA-Score zu verbessern. Außerdem ist es so leichter einzuschätzen, was für Einschränkungen im täglichen Leben vorliegen und ob beispielsweise das Beantragen eines Kredits leicht oder schwer möglich ist. Einen Kredit auch mit negativer SCHUFA können Sie beispielsweise hier bekommen. Bei einem regulären Kredit wird es hingegen etwas komplizierter. Und besonders dann, wenn Sie Wert auf sehr gute Konditionen legen. Die geringere Sicherheit gleichen Banken nämlich durch höhere Zinsen aus. Das sollte jedem bewusst sein, der einen Kredit auch mit negativer SCHUFA sucht. Die Auskunft dient aber eher als Orientierung. Es ist leider nach wie vor der Fall, dass SCHUFA-Bewertungen nicht transparent genug sind. Besonders sobald es um die Gewichtung der unterschiedlichen Daten geht.

Nach fehlerhaften Einträgen suchenAuch eine Auskunftei macht Fehler und das gar nicht so selten. Die SCHUFA ist davon nicht ausgenommen und es kann daher durchaus sein, dass bei Ihrer Auskunft fehlerhafte Einträge vorliegen. Kann das nachgewiesen werden, ist die SCHUFA zur Korrektur verpflichtet. Das kann sich schnell positiv auf den SCHUFA-Score auswirken. Nicht selten werden beglichene Verbindlichkeiten noch eine Zeit lang und erst im Laufe der nächsten Jahre automatisch gelöscht. Von sich aus etwas Druck zu machen, kann also nicht schaden. Schließlich schränkt ein negativer SCHUFA-Score das alltägliche Leben ein. Es ist also nur legitim, dagegen vorzugehen.

Keine neuen Schulden machenNatürlich gibt es Situationen, wo einem nichts anderes übrig bleibt und ein neuer Kredit her muss. In den meisten Fällen ist es jedoch möglich, keine weiteren Schulden zu machen und Verbraucher sollten das unbedingt tun. Andernfalls befinden sie sich schnell in einer Art Teufelskreis und haben permanent einen schlechten SCHUFA-Score. Kredite beispielsweise sind nicht per se schlecht. Tatsächlich können sie sogar ein gutes Indiz für die Zahlungswilligkeit eines Verbrauchers sein. Wer in seiner Vergangenheit bereits mehrere Kredite abgeschlossen und alle davon zurückgezahlt hat, wird zumindest von Banken als potentieller Kunde angesehen. Hier wäre die SCHUFA-Auskunft also von Vorteil. Über Monate unbeglichene Rechnungen würden der Glaubwürdigkeit hingegen stark schaden. Sie sollten also versuchen, möglichst sauber zu bleiben. Machen Sie keine neuen Schulden und zahlen Sie bestehende nach. Langfristig ist das immer noch der beste Weg, um den SCHUFA-Score zu verbessern.

Zahlungsausfälle vermeidenSchulden an sich sind nicht unbedingt das Problem. Wesentlich gefährlicher sind Zahlungsausfälle. Wer viele Schulden macht, diese aber zu einem bestimmten Zeitpunkt immer regelmäßig zurückzahlt, dürfte in der Regel eine ordentliche SCHUFA-Auskunft haben. Selbst dann, wenn der Score an sich gar nicht so gut ist. Viel schlimmer sind Schulden mit regelmäßigen Zahlungsausfällen. Solche zeigen nämlich, dass der Verbraucher nicht nur zahlungsunfähig, sondern auch zahlungsunwillig ist. Sie sollten daher immer pünktlich zahlen, um Ihrem SCHUFA-Score nicht zu schaden.

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