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Memmingen
Freitag. 14. August 2020 / 33

Bad Hindelang – 32-Jähriger stürzt beim Klettern am Salewa-Klettersteig ab und stirbt

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0012
Foto: Pöppel/Symbolbild
16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0012
Foto: Pöppel/Symbolbild

Am Samstagnachmittag, 16.06.2018, ereignete sich auf dem Salewa-Klettersteig am Oberjoch, Lkrs. Oberallgäu, ein tödlicher Bergunfall.

Ein 32-jähriger Mann aus Baden-Württemberg war mit seinem Bruder dort beim Klettern, stolperte in Abschnitt III des Klettersteigs und stürzte ca. 70 Meter über steiles Felsgelände ab. Hierbei zog sich der 32-Jährige tödliche Kopfverletzungen zu. Weitere Ermittlungen der Alpinen Einsatzgruppe der Polozei folgen.

Im Einsatz waren die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, die Polizei Sonthofen und die Bergwacht Bad Hindelang. Der Tote wurde vom Polizeihubschrauber geborgen.

Oberstdorf – Mountainbiker (61) stürzt am Schropfenpass ab und erliegt seinen schweren Verletzungen

Foto: Pöppel/Symbolbild
Foto: Pöppel/Symbolbild

Am Freitagvormittag, 15.06.2018, waren zwei Mountainbiker von Oberstdorf aus auf dem Schrofenpass unterwegs. Gegen 11 Uhr stürzte einer der beiden Männer im Bereich eines ausgesetzten Teilstücks. Der 61-Jährige fiel mehrere Meter über felsdurchsetztes Gelände nach unten und zog sich tödliche Verletzungen zu. Ein anderer Bergwanderer wurde auf den Vorfall aufmerksam und alarmierte die Integrierte Leitstelle Allgäu über Notruf 112.

Im Einsatz waren rund zehn Retter der Bergwachten Oberstdorf und Sonthofen sowie je ein Rettungs- und ein Polizeihubschrauber. Außerdem waren Bergführer der Alpinen Einsatzgruppe Allgäu im Einsatz. Die Beamten übernehmen auch die Ermittlungen zum noch nicht gänzlich bekannten Unfallhergang. Drittverschulden kann nach derzeitigem Kenntnisstand ausgeschlossen werden. Ein Kriseninterventionsteam der Bergwacht war auch vor Ort.

Oberstdorf – Waldarbeiter erheblich verletzt – Bergwacht und Christoph 17 im Einsatz

Foto: Pöppel/Symbolbild

Bei Forstarbeiten im Bereich Sesselalpe/Scheidthalalpe wurde ein 48-jähriger Forstarbeiter von einem Baumstamm getroffen und erheblich verletzt. Die Bergung des Verletzten wurde durch die Bergwacht Oberstdorf und dem Rettungshubschrauber „Christoph 17“ durchgeführt.

Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang werden von der Polizei Oberstdorf geführt.

Notfallgäu 2018 in Memmingen – Ab sofort kann man sich anmelden – 12.10.2018 + 13. 10.2018

Das Klinkum Memmingen lädt auch 2018 zum internationalen Notfallgäu 2018 in die Memminger Stadthalle ein. Von Freitag, 12.10.2018, bis Samstag, 13.10.2018, werden zahlreiche Dozenten in Workshops und Vorträgen sich mit dem Thema „Notfallmedizin & Rettungskette“ befassen. Angesprochen werden Ärzte, Pflegepersonal, Retttungsdienst, Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG, Leitstellendisponenten und alle anderen, die mit Notfallpatienten zu tun haben.

Ab sofort können sich Interessierte anmelden – hier

Eine deutliche Stärkung erfährt dieses Jahr der Themenbereich der klinischen Notfallmedizin. Dieser Bereich, der sich aktuell schneller entwickelt als viele andere, wird viel diskutiert. Dies beginnt bei den politischen Rahmenbedingungen, über die ärztliche Fortbildung bis zur Einführung einer neuen Fachpflege für die Notaufnahmen.

Die Notfallpflege als Pfeiler der klinischen Notfallmedizin braucht Angebote für hochwertige Fortbildungsmöglichkeiten. Diesen Bedarf werden wir verstärkt berücksichtigen, und bei unseren Symposien das Angebot an interprofessionellen Themen in den Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, so der Organisationsleiter Dr. Rupert Greshey.

Um Raum für diese Thematik zu schaffen, bieten die Organisatoren nun teilweise die Vorträge parallel in zwei Sälen an, sodass sich jeder die interessantesten Themen auswählen kann. Somit können 2018 zwei zusätzliche Themenblöcke á drei Vorträge angeboten werden.

Das Programm „Vorträge“ – hier

Natürlich gibt es auch für die präklinischen Notfallmediziner wieder ein breites Spektrum an Inhalten, beginnend bei einem Update über neurologische Patienten bis zur Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.

Das Programm „Workshops“ – hier

Neue und bewährte Workshops und Seminare am Freitag, runden das Angebot von Notfallgäu 2018 ab. Die große Nachfrage sorgt stets dafür, dass dieses Angebot schnell ausgebucht ist. Deswegen wird empfohlen sich hier rasch für den entsprechenden Workshop anzumelden. Alle aktuellen Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.notfallgäu.de .

 

Der Flyer -NOTFALLGÄU 2018 zum Herunterladen

Schwangau – 26-Jähriger stürzt am Tegelbergsteig in die Tiefe und stirbt

Foto: Pöppel/Symbolbild

Am Sonntag, 10.06.2018, ereignete sich gegen Mittag, ein tödlicher Bergunfall im „Tegelbergsteig“ bei Schwangau, Lkrs. Ostallgäu. Ein 26-jähriger stürzte kurz vor Ende des Klettersteiges ca. 150 Meter in die Tiefe. Er verstarb noch an der Unfallstelle.
Nach Angaben unabhängiger Zeugen kam es kurz zuvor am Berg zu einem Stau von mehreren Personen. Als sich dieser Stau auflöste und der junge Mann weitergehen wollte, stürzte er aus bisher nicht abschließend geklärter Ursache ab. Ein Fremdverschulden kann nach bisherigen Ermittlungen ausgeschlossen werden. Die Bergwacht Füssen, Kaufbeuren und Steingaden, sowie Beamte der Alpinen Einsatzgruppe und der Polizeihubschrauber waren am Einsatz beteiligt.

Oberstdorf – 16-jähriger US-Bürger stürzt auf einem Schneefeld aus und verletzt sich schwer

Foto: Pöppel/Symbolbild

Drei Wanderer waren am Mittwochnachmittag, 30.05.2018, im Bereich Nebelhorngipfel bei Oberstforf auf dem Wanderweg in Richtung Gundkopf unterwegs. Als sie ein größeres Altschneefeld querten, verlor der 16-jährige US-Amerikaner den Halt und rutschte ca. 50 Meter hangabwärts über Schnee und sehr steiles felsdurchsetztes Gelände. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber am Tau geborgen und ins Klinikum geflogen. Er erlitt schwere, aber keine lebensbedrohlichen Verletzungen. Die beiden Begleiter wurden mit dem Polizeihubschrauber aus dem Steilgelände geborgen.

Im Einsatz waren die Bergwacht Oberstdorf und die Alpine Einsatzgruppe Allgäu. Im Frühsommer wird die Gefahr von Altschneeresten oft unterschätzt, hier ist extreme Vorsicht geboten. Des Öfteren kann hier Umkehren und eine andere Tourenwahl die bessere Entscheidung sein.

Ulm – Neuer Rettungshubschrauber in Ulm offiziell in Dienst gestellt – Christoph 22 mit H145 im Einsatz

Foto: ADAC Presse
Foto: ADAC Presse

Maschine noch leiser und mit größerer Reichweite – Am Bundeswehrkrankenhaus (BWK) in Ulm blicken ADAC Luftrettung und Bundeswehr zudem auf 15 Jahre Zusammenarbeit.

Der neue Rettungshubschrauber der gemeinnützigen ADAC Luftrettung am Bundeswehrkrankenhaus Ulm ist am Montag , 28.05.2018, offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Die Maschine startet wie ihr Vorgängermodell unter dem Namen „Christoph 22“ vom Hangar auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Ulm. Einsatzgebiete sind schwerpunktmäßig die Region Ulm/Neu-Ulm, die Schwäbische Alb sowie Teile von Oberschwaben und Bayerisch-Schwaben. Mit dem Hubschrauberwechsel in Ulm ist der jüngste Flottenwechsel der ADAC Luftrettung abgeschlossen. 17 ältere Helikopter wurden durch hochmoderne H135 und H145 ersetzt.

Generalarzt Dr. Ralf Hoffmann, Chefarzt und Kommandeur des Bundeswehrkrankenhauses Ulm, und Frédéric Bruder, Geschäftsführer der ADAC Luftrettung, blickten bei der Vorstellung der H145 auch auf die 15-jährige zivil-militärische Zusammenarbeit zurück. „Die ADAC Luftrettung ist froh in Ulm einen starken und zuverlässigen Partner wie die Bundeswehr an der Seite zu haben“, sagte Bruder und bedankte sich für die „langjährige, erfolgreiche und beispielhafte Kooperation“. Dr. Hoffmann sprach von einer „bewährten und hervorragenden Zusammenarbeit“ und betonte: „Mit dem neuen modernen Hubschrauber können wir die Bevölkerung in der Region gemeinsam noch effektiver notfallmedizinisch versorgen.“

Die neue H145 hat deutliche Vorteile für Patienten, Crew und Umwelt. Sie ist leistungsstärker, hat mehr Platz, mehr Reichweite und sie ist leiser als ihre Vorgänger. Zudem bietet der ummantelte Heckrotor erhöhte Sicherheit für Passagiere und Einsatzkräfte. In dem hochmodernen Cockpit ist ein optimiertes Navigationssystem installiert. Neue medizinische Ausstattung und mehr Platz für Equipment sind weitere Pluspunkte.

In den mit Ulm abgeschlossenen Flottenwechsel wurden in den vergangenen vier Jahren rund 130 Millionen Euro investiert. „Verlässlichkeit und Sicherheit haben im Rettungsdienst ihren Wert“, betonte Bruder und warnte vor diesem Hintergrund davor, sich bei Ausschreibungen von Rettungsdienstleistungen allein dem Diktat des Preises unterzuordnen. „Es darf nicht das billigste Angebot im Vordergrund stehen, es zählt die optimale Versorgung des Patienten“, stellte er klar.

An der Luftrettungsstation Ulm wurden im vergangenen Jahr 1.629 Einsätze geflogen, in rund 53 Prozent der Fälle handelte es sich dabei um internistische Notfälle. Verkehrsunfälle (13 Prozent), neurologische Notfälle und häusliche Unfälle (beide acht Prozent) sind weitere Anforderungsgründe. Jeweils in sechs Prozent der Einsätze wurden die Luftretter wegen Kindernotfällen sowie Arbeits- oder Schulunfällen gerufen.

Seit fast 47 Jahren startet der Ulmer Rettungshubschrauber mit einer medizinischen Besatzung des Bundeswehrkrankenhauses, seit 2003 stellt die ADAC Luftrettung gGmbH Hubschrauber und Piloten. Seit Beginn der Luftrettung in Ulm wurden fast 40.000 Patienten versorgt. Ulm ist der zweite Standort der Luftrettung in Deutschland. Im November 1971 als zweiter Rettungshubschrauber in Deutschland in Dienst gestellt, flog „SAR Ulm 75“ bis zur Übernahme durch die ADAC Luftrettung mit Piloten und Hubschraubern der Luftwaffe. Danach wurde der Hubschrauber gelb und fliegt seitdem unter dem zivilen Rufnamen „Christoph 22“.

Die Ulmer Luftrettungsstation nimmt zudem an einem großen ADAC Unfallforschungsprojekt teil. In über zehn Jahren wurden insgesamt fast 2.000 Daten von Verkehrsunfällen (darunter auch vom Hubschrauber aus erstellte Luftbilder) aufgenommen, die für die Unfallforschung von großem Wert sind. Die Erkenntnisse dienen unter anderem dazu, das Rettungswesen weiter zu optimieren.

Schwangau – Halblech – 73-Jähriger in Bergnot – Einsatzkräfte können man in Sicherheit bringen

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0012
Foto: Pöppel/Symbolbild

16-05-2013 oberallgau oberstdorf bergwacht polizeihubschrauber rettungsaktion hahnenkopf poeppel new-facts-eu20130516 0012Am Sonntagnachmittag, 27.05.2018, setzte ein 73-jähriger Mann aus Friedberg einen Notruf ab. Er sei in Bergnot geraten und komme nicht mehr weiter. Da der Kontakt zu dem Mann abbrach und ein Unwetter aufzog, wurde der Bereich, in welchem sich die Person vermeintlich befand, mit dem Rettungshubschrauber abgeflogen.

Da diese Suche nicht zum Auffinden des Friedbergers führte, wurden durch Bergwachtkräfte aus Füssen, Kaufbeuren und Steingaden Suchtrupps gebildet. Auch ein Polizeihubschrauber, mehrere Streifen der Polizeiinspektion Füssen, Kräfte der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West sowie Handyortungsspezialisten des Bayerischen Landeskriminalamtes mit einem weiteren Polizeihubschrauber waren in die Suche eingebunden. Letztlich wurde der Mann im Bereich der Kenzenhütte angetroffen. Er konnte sich selbst aus seiner Notlage befreien und war glücklicherweise wohlauf.

Notfallgäu 2018 in Memmingen – Hochwertiges Vortragsprogramm um die Notfallmedizin – 12.10.2018 + 13.10.2018

Das Klinkum Memmingen lädt auch 2018 zum internationalen Notfallgäu in die Memminger Stadthalle ein. Von Freitag, 12.10.2018, bis Samstag, 13.10.2018, werden zahlreiche Dozenten in Workshops und Vorträgen sich mit dem Thema „Notfallmedizin & Rettungskette“ befassen. Angesprochen werden Ärzte, Pflegepersonal, Retttungsdienst, Feuerwehr, Wasserwacht, DLRG, Leitstellendisponenten und alle anderen, die mit Notfallpatienten zu tun haben.

Eine deutliche Stärkung erfährt dieses Jahr der Themenbereich der klinischen Notfallmedizin. Dieser Bereich, der sich aktuell schneller entwickelt als viele andere, wird viel diskutiert. Dies beginnt bei den politischen Rahmenbedingungen, über die ärztliche Fortbildung bis zur Einführung einer neuen Fachpflege für die Notaufnahmen.

Die Notfallpflege als Pfeiler der klinischen Notfallmedizin braucht Angebote für hochwertige Fortbildungsmöglichkeiten. Diesen Bedarf werden wir verstärkt berücksichtigen, und bei unseren Symposien das Angebot an interprofessionellen Themen in den Workshops, Seminaren und Vorträgen erweitern, so der Organisationsleiter Dr. Rupert Greshey.

Um Raum für diese Thematik zu schaffen, bieten die Organisatoren nun teilweise die Vorträge parallel in zwei Sälen an, sodass sich jeder die interessantesten Themen auswählen kann. Somit können 2018 zwei zusätzliche Themenblöcke á drei Vorträge angeboten werden.

Natürlich gibt es auch für die präklinischen Notfallmediziner wieder ein breites Spektrum an Inhalten, beginnend bei einem Update über neurologische Patienten bis zur Zusammenarbeit mit den Feuerwehren.

Neue und bewährte Workshops und Seminare am Freitag, runden das Angebot von Notfallgäu 2018 ab. Die große Nachfrage sorgt stets dafür, dass dieses Angebot schnell ausgebucht ist. Deswegen wird empfohlen sich hier rasch für den entsprechenden Workshop anzumelden. Alle aktuellen Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter www.notfallgäu.de.

 


VORTRÄGE & ABLAUF

Die Vorträge finden am Samstag, 13.10.2018 zwischen 09:00 und 17:30 Uhr statt.

Update Neurologie  – 09:15 Uhr – 10:45 Uhr | Großer Saal

  • Lyse oder Neuroradiologische Intervention?
    (Lichy, Memmingen)
  • Leitsymptom akuter Kopfschmerz
    (Müllges, Würzburg)
  • Krampfanfall – ein einfaches Krankheitsbild?
    (Knieß, Bad Neustadt)

ZNA – quo vadis? – 11:15 Uhr – 12:45 Uhr | Großer Saal

  • Brauchen wir jetzt klinische Notfallmediziner?
    (Dodt, München)
  • Interdisziplinarität von morgen
    (Behringer, Jena)
  • Die ZNA: Gelebte Interprofessionalität
    (Pin, Düsseldorf)

Demenz und Geriatrie  – 11:15 Uhr – 12:45 Uhr | Kleiner Saal

  • Typische Fallstricke
    (Schulte, Bad Mergentheim)
  • Therapiebegrenzung und Verzicht
    (Dinse-Lambracht, Weißenhorn)
  • Klinisch geriatrische Notfallversorgung – Qualitätsindikatoren existent?
    (Dormann, Fürth)

Lunchsymposium – 13:00 Uhr – 13:30 Uhr

  • Hämorrhagischer Schock in der Zentralen Notaufnahme – erkennen und behandeln
    (Händl, Augsburg)
    Der Vortrag ist organisiert durch CSL Behring

Strategien & Perspektiven – 13:45 Uhr – 15:15 Uhr | Großer Saal

  • Sandkastenspiele: Bedeutung der Simulation
    (Prückner, München)
  • Point of Care Diagnostik in der Notfallmedizin: Reicht uns der Blutzuckertest?
    (Kemming, Günzburg)
  • Update Lungenembolie
    (Hahn, New York, NY/US)

Notfallpflege – 13:45 Uhr – 15:15 Uhr | Kleiner Saal

  • Warum brauchen wir eine neue Fachpflege?
    (Prosch, Zirl)
  • Das Aktionsbündnis Notfallpflege
    (Riffelmacher, Bad Aibling)
  • Das kleine ABC der Patientenübergabe und Triage im Alltag
    (Pyrek,Wien)

Integrierte Notfallmedizin – Rot & Weiß gemeinsam – 15:45 Uhr – 17:15 Uhr | Großer Saal

  • Alternative Antriebe – Neue Gefahren
    (Prosch, Zirl)
  • Schnittstellen mit der Feuerwehr
    (Riffelmacher, Bad Aibling)
  • CO-Gefahren
    (Pyrek, Wien)

WORKSHOPS

Die Workshops und Seminare finden am Freitag, 12.10.2018 zwischen 12:20 und 19:30 Uhr statt. Bitte beachten Sie, dass Workshops und Seminare nur zusätzlich zum Tagesticket gebucht werden können.

Angebotene Workshops

  • Invasive Notfalltechnik
  • Beatmungsworkshop
  • Airwaymanagement
  • MANV-Simulationstraining
  • Kritische Entscheidungen unter Zeitdruck
  • EKG-Basics
  • Blutungskontrolle
  • Gipskurs
  •  

INVASIVE NOTFALLTECHNIKEN – Praktische Übungen am Phantom und Präparat

Fest etabliert, bewährt und über die Jahre hinweg optimiert: Üben sie unter Anleitung erfahrener Tutoren verschiedene invasive Notfalltechniken:

Notkoniotomie am Simulator und Tierpräparat mit verschiedenen Techniken. Erlernen Sie das Vorgehen für den Plan B bei A-Maßnahmen.

Thoraxentlastungspunktion als erste Notfallmaßnahme beim Spannungspneumothorax: Üben Sie verschiedene Techniken mit unterschiedlichen Entlastungskanülen.

Dieser nachfolgend ist die Thoraxdrainage ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Beherrschung von Pneumo- und/oder Hämatothoraces. Erlernen Sie die Durchführung am Schweinethorax, finden Sie Sicherheit bei dieser oft lebensrettenden Therapie.

Für diesen Workshop sind 3 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 12:30 Uhr und 14:15 Uhr, Dauer ca. 90 min.

BEATMUNGSWORKSHOP – Dyspnoe ohne akuten Intubationsbedarf: Was CPAP hier leisten kann.

Im modernen Rettungsdienst gibt es zwischenzeitlich verschiedene Möglichkeiten nichtinvasiv Ventilation und Oxygenierung zu unterstützen. Welche Anpassungsmöglichkeiten haben Medumat Transport und Oxylog 3000 plus bezüglich dieser Anwendungen?

Wie kann durch präklinische Intervention eine Intubation vielleicht verhindert werden? Welche Möglichkeiten haben wir, mit aktuellen Notfallbeatmungsgeräten respiratorisch beeinträchtigte Patienten zu therapieren?

In theoretischen und praktischen Sequenzen vergleichen wir die beiden Beatmungsgeräte und können im diesem Rahmen CPAP und BiPAP ® ASB bzw. BiLevel + ASB im Modus NIV an uns ausprobieren.

Für diesen Workshop sind 3 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 14:15 Uhr und 18:00 Uhr, Dauer ca. 90 min.

AIRWAYMANAGEMENT – Strategien zur Beherrschung der Atemwegssicherung

Die Sicherheit in der Beherrschung auch des schwierigen Atemwegs gilt als eine der Grundvorrausetzungen für den Einsatz in der präklinischen und klinischen Akutmedizin. Meist ist die endotracheale Intubation, der Goldstandard der Atemwegssicherung, für den Geübten kein großes Problem.

In Notfallsituationen ist die Intubation häufig erschwert. Erlernen Sie am Phantom des Erwachsenen und von Kindern Strategien, wie Sie sich eine konventionelle Intubation erleichtern können, und welche Optionen Sie wie für den „Plan B“ einsetzen können, denn: Ohne eine gute Gesamtstrategie wird jede Atemwegssicherung zum Risiko.

Für diesen Workshop sind 3 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 16:15 Uhr und 18:00 Uhr, Dauer ca. 90 min

MANV-SIMULATIONSTRAINING

Ziel dieses Workshops ist es die Abwicklung eines MANV-Einsatzes in der Praxis zu erproben. Dabei sollen neben den Strukturen der bayrischen MANV-Richtlinie vor allem die menschlichen Faktoren der Teilnehmer gestärkt werden.

Inhalt:

  • Strukturen und Prozesse im MANV
  • Patientenversorgung im MANV
  • Zusammenarbeit und Schnittstellenkommunikation im MANV
  • Ressourcenmanagement im MANV

Methode:

Als Basis des Trainings innerhalb des Workshops dient die dynamische Patientensimulation, die von der AKNZ zur Training von MANV Situationen entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um ein Planspiel. Patienten werden dem Teilnehmer auf Papier dargestellt.

Die Aufgabe des Teilnehmers ist es medizinische Maßnahmen bei dem Patienten zu priorisieren und sie mit Hilfe von Simulationsmaterial an ihm durchzuführen. Die Trainingsdurchläufe werden mittels eines Standardisierten Debriefings ausgewertet und nachbesprochen.

Debriefing:

Das Debriefing basiert auf einem leistungsorientierten Ansatz. Es holt im Dreiklang „Feelings Fakt Future“, die Teilnehmer in ihrer Situation nach der Simulation ab und dann anhand der Fakten klare Lösungsalternativen für die Zukunft zu entwickeln. Ziel im Sinne des double Loop Lernens ist dabei nicht nur auf Fehler aufmerksam zu machen sondern die Ursache für Fehler aufzudecken um einen tatsächlichen Lernerfolg zu sichern.

Für diesen Workshop sind 5 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 12:30 Uhr und 16:15 Uhr, Dauer ca. 180 min

KRITISCHE ENTSCHEIDUNGEN UNTER ZEITDRUCK

Die Relevanz vom individuellen Verhalten des Einzelnen in kritischen Situationen rückt aus gutem Grund zunehmend in den Fokus. Warum fällt es uns trotz Standards und Algorithmen schwer, wichtige Entscheidungen zu treffen?

Daniel Marx, Begründer von FaktorMensch®, gibt einen Einblick in das Thema „Decision making“ mit Schwerpunkt auf zeitkritische Situationen. Im Mittelpunkt des Seminars steht die Entwicklung eines Entscheidungsfundaments, aber auch Strategien und Tools, um wichtige Entscheidungen nicht zu verdrängen oder unnötig zu verzögern.

Für diesen Workshop sind 3 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 12:30 Uhr und 16:15 Uhr, Dauer ca. 90 min

EKG-BASICS

Grundlagen der EKG-Interpretation

Das EKG ist schon lange in der Basisdiagnostik von Notfallpatienten etabliert. Gerade unerfahrenere Kollegen haben jedoch große Schwierigkeiten mit den Grundlagen und der Basis-Interpretation der erhobenen Befunde.

Nutzen Sie dieses Seminar, um ein erstes, solides Fundament für das Verständnis und die Interpretation des EKG´s zu erwerben. Erlernen Sie einfache Vorgehensweisen, um wesentliche pathologische Veränderungen erkennen, beschreiben und interpretieren zu können.

Für diesen Workshop sind 3 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 12:30 Uhr und 14:15 Uhr, Dauer ca. 90 min

BLUTUNGSKONTROLLE – Neue Techniken und Produkte um problematische Blutungen zu kontrollieren

Zu den wesentlichen lebensrettenden Maßnahmen gehört die möglichst frühzeitige Kontrolle großer Blutungen. Dies stellt alle gerade beim Massenanfall von Verletzten vor große Herausforderungen. Ob es sich hierbei um Unfälle oder Terroranschläge handelt,- die neuen Möglichkeiten können ohne entsprechende Expertise teilweise mehr schaden als nutzen.

Lernen Sie in diesem Workshop neue Verfahren jenseits des Druckverbands kennen, üben Sie am Präparat die Anwendung von Tourniquet bis zu lokalen Hämostyptika.

Für diesen Workshop sind 3 CME-Punkte beantragt.
Beginn: 16:15 Uhr und 18:05 Uhr, Dauer ca. 90 min

Gipskurs

Die Behandlung von Frakturen ist eine der wichtigsten Tätigkeiten im Alltag der klinischen Notfallmedizin. Eine große Rolle spielt hierbei die konservative Therapie mittels Immobilisation und Fixation.

Erfahrene Kursleiter werden Ihnen die wichtigsten Verbände sowie die neuesten Methoden und Materialien präsentieren. Im Mittelpunkt steht hier die selbständige praktische Anwendung der vorgestellten Techniken.

Beginn: 12:30 Uhr und 16:15 Uhr, Dauer ca. 180 min


DOZENTENÜBERSICHT

Behringer Wilhelm, Prof. Dr. med., MBA, MSc, Direktor des Zentrums für Notallmedizin, Universitätsklinikum Jena

Dinse-Lambracht Alexander, Dr. med. DESA EDIC, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst im ZRF Donau-Iller

Dodt Christoph, Prof. Dr. med., Chefarzt interdisziplinäres Notfallzentrum, Klinikum Bogenhausen, München, past Präsident der DGINA

Dormann Patrick, B.A. ANP, Fachkrankenpfleger für Notfallpflege und A&I, Weiterbildungsleitung Notfallpflege, Caritas-Akademie Hohenlind, Köln

Hahn Sigrid, Dr. med., Emergency Physician, Station MD New York, NY/US

Händl Thomas, Dr. med., Ltd. Oberarzt Zentrale Notaufnahme, Klinikum Augsburg

Kemming Greogor, PD Dr. med., Chefarzt Anästhesie, Kreisklinik Günzburg

Knieß Tobias, Dr. med., Oberarzt, Leitung Epileptologie der Neurologischen Klinik Bad Neustadt/Saale

Lichy Christoph, PD Dr. med., Chefarzt für Neurologie, Klinikum Memmingen

Müllges Wolfgang, Prof. Dr. med., Ltd. Oberarzt, Neurologogische Klinik, Universitätsklinikum Würzburg

Pin Martin, Chefarzt Zentrale Interdisziplinäre Notaufnahme, Florence-Nightingale-Krankenhaus Düsseldorf, Präsident der DGINA

Prosch Florian, Ausbilder technische Unfallrettung Feuerwehr, Zirl Tirol.

Prückner Stephan, Dr. med.,Geschäftsführender Direktor des Instituts für Notfallmedizin und Rettungswesen der LMU München

Riffelmacher Michael, Dr. med., Chefarzt Anästhesie, Schön-Klinik Harthause, Bad Aibling

Schulte Ralph-M., Dr. med., Chefarzt für Geriatrie, Median Klinik Hohenlohe, Bad Mergentheim

Schwankhart Roland, MBA,Pflegerische Leitung Zentralle Notaufnahme Universitätsklinikum Großhadern, München

Wedler Katrin, BSc., MHMM, Fachkrankenpflegerin für Notfallpflege, Universitätsklinikum Leipzig


 

Bergwacht Sonthofen – 24-Jähriger bei Canyoning-Tour in Gunzesried verletzt

Foto: Bergwacht Sonthofen
Foto: Bergwacht Sonthofen

Während einer geführten Canyoning-Tour im oberallgäuer Gunzesried hat sich am Pfingstmontag, 21.05.2018, ein 24-Jähriger an den Schultern schwer verletzt. Um dem Verletzten zu Hilfe zu kommen rückte die Bergwacht Sonthofen mit einer zehnköpfigen Mannschaft, inkl. zwei Canyoning-Rettern, aus.

Aufgrund der schlechten Zugänglichkeit zum Unfallort, wurde der Verletzte zunächst von einem Notarzt vor Ort versorgt und anschließend flussabwärts an eine breitere Stelle des Bachbetts transportiert. Von dort konnte der Rettungshubschrauber „RK2“, aus Reutte/Tirol, mithilfe der Rettungswinde den Verletzten aufnehmen und anschließend an das Krankenhaus Immenstadt fliegen.