Polizei- und Rettungshubschrauber „Christoph 17“ arbeiten Hand in Hand, wenn es um Menschenleben geht

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Foto: Pöppel/Symbolbild

Regelmäßig besetzt die Hubschrauberstaffel der Bayerischen Polizei ihren Stützpunkt auf dem Fliegerhorst Kaufbeuren. Dadurch wird eine sehr schnelle Verfügbarkeit für die Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Lindau, Ober-, Unter-, Ostallgäu sowie die Städte Kaufbeuren, Kempten und Memmingen garantiert.

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Foto: Pöppel/Symbolbild

Da die Polizeihubschrauber mit dem Funkrufnamen „Edelweiß“ ein großes Einsatzspektrum abdecken, werden drei verschiedene Hubschrauberkonfigurationen vorgehalten:

  • Einsatzmaschine Winde: für Rettungseinsätze wie Berg-, Wasser- oder Eisrettung,
  • Transporthubschrauber: für Transport von Einsatzkräften wie Sondereinsatzkommandos (SEK), Bergwacht, Notarzt, Kindernotarzt oder für Verletzte
  • Einsatzmaschine EOS (Electro Optical Systems): ausgestattet mit Wärmebild-/ Videokamerasystem und Suchscheinwerfer z. B. für Vermisstensuchen nach abgängigen Personen oder Fahndungen nach Straftätern.

Die Stützpunktmaschine wird unter Koordination der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West im gesamten Schutzbereich von Oberstdorf über Lindau bis Neu-Ulm und Günzburg disponiert.

christoph-17 rettungshubschrauber new-facts-euImmer wieder kommt es dabei auch zum Aufeinandertreffen mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 17“, der von der Integrierten Leitstelle Allgäu im Juli 2018 zu 114 Rettungseinsätzen alarmiert wurde. Ebenso fliegen aber auch die Rettungshubschrauber aus Murnau, Ulm und Augsburg in die Region. Auch aus Tirol und der Schweiz kommen die Rettungsflieger, wenn es notwendig ist.