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Montag. 18. Oktober 2021 / 42

Oberstdorf – Immenstadt – Nersingen | Reisender Uhrenverkäufer identifiziert – 50-jähriger Mann tatverdächtig

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Bisher drei Mal trat ein Mann als Uhrenverkäufer im Zuständigkeitsgebiet des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West in Erscheinung. Nun haben Ermittler einen 50-jährigen Mann als Tatverdächtigen identifiziert.

Der Mann ging bei seinen drei Taten immer nach der gleichen Masche vor: Er sprach Personen auf offener Straße an und gab vor, ein Bekannter zu sein. Unter Ausnutzung dieses vermeintlichen Bekanntschaftsverhältnisses bot er den Angesprochenen Uhren als Geschenk an. Diese hätten einen hohen Wert und er wolle lediglich seine Aufwendungen für Zollgebühren wiederhaben. Teilweise bot der Mann den potentiellen Käufern sogar noch Papiere mit an, die den hohen Wert der Uhren untermauern sollten.

Bisher hat die Polizei Kenntnis von drei Fällen. Der erste ereignete sich am 21.08.2021 in Oberstdorf, ein weiterer zwei Tage später in Immenstadt und der letzte bisher bekannte Fall am 27.08.2021 in Nersingen. Über die befragten Zeugen gelangten die Ermittler an eine Personenbeschreibung des Mannes, teilweise auch an Fotos. Im Nersinger Fall notierte sich ein aufmerksamer Zeuge das Kennzeichen des verwendeten Fahrzeugs, eines Fiats 500. Einen Tag zuvor war dessen Fahrer in Ulm in einen Verkehrsunfall verwickelt, bei dem die hinzugerufenen Beamten die Personalien des Mannes feststellten. Ein 50-jähriger Mann gilt daher derzeit als dringend tatverdächtig. In allen drei bekannten Fällen sind die Uhren nach derzeitigem Stand von minderer Qualität.

Die Polizei rät:
• Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand etwas schenken möchte
• Bleiben Sie achtsam, wenn Sie unter einem Vorwand angesprochen werden. Holen Sie gegebenenfalls die Hilfe eines Passanten hinzu, wenn Sie das Anliegen der Person nicht genau verstehen
• Melden Sie solche Angebote der Polizei

Der 50-Jährige ist derweil unbekannten Aufenthalts. Die Polizei sucht nun nach ihm und leitet die Ergebnisse der Ermittlungen an die zuständige Staatsanwaltschaft weiter.

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