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Oberstaufen | Betrugsfälle im Internet – Achtsam sein!

Zwei Fälle von Warenbetrug im Internet hat die Polizei in Oberstaufen in Bearbeitung. Über eine Annonce einer Internetplattform für gebrauchte Fahrzeuge wollte ein 63-jähriger Mann ein gebrauchtes Motorrad für 3.100 Euro in Dänemark erwerben. Bei den Verhandlungen per E-Mail wurde die Überweisung über ein angebliches Treuhandkonto in Spanien vereinbart. Der Geschädigte konnte über einen Link einer Spedition verfolgen, dass sein Motorrad auf dem Transportweg sein sollte und überwies daher den Betrag. Allerdings kam das Motorrad nie in Oberstaufen an. Die Transportfirma gab es zwar, aber der übersandte Link war gefälscht. Auch der Verkäufer war nicht mehr erreichbar.

Mehr Glück hatte ein 65-jähriger Rentner, der im Internet über eine Handelsplattform einen Goldanhänger mit Diamanten für 950 Euro verkaufen wollte. Über einen Nachrichtendienst auf dem Mobiltelefon meldete sich schließlich ein Interessent aus England, der nach den Verkaufsverhandlungen den Betrag angeblich auf das Konto eines Finanzdienstleisters einbezahlt hatte. Erst nach einem erfolgten Versand sollte die Überweisung nach Deutschland erfolgen. Für den Mann war dies alles glaubwürdig und schlüssig dargestellt, daher brachte er den Goldschmuck zur Post. Daheim stellte er dann bei einer weiteren Recherche fest, dass die Handynummer aus Nigeria stammt. Der Postversand konnte am nächsten Tag gerade noch rechtzeitig gestoppt werden. Somit entstand in diesem Fall kein Schaden.


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