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Mittwoch. 03. März 2021 / 09

Neu-Ulmer Polizei beendet Arbeit der Ermittlungsgruppe – Sicherheitslage hat sich stabilisiert

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Seit Anfang September 2020 arbeitete eine Ermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Neu-Ulm mit dem Ziel, den Drogenhandel und dessen Begleiterscheinungen an einer Asylbewerberunterkunft in Neu-Ulm zu bekämpfen. Nachdem dieses Ziel in den Augen der Polizei weitgehend erreicht wurde, endete nun die Arbeit dieser Gruppe.

Die Arbeitsgruppe war etwa zweieinhalb Monate aktiv. Während dieses Zeitraums identifizierten die Polizeibeamten insgesamt 31 Abnehmer von Drogen und 12 Rauschgifthändler. Im Rahmen einer großangelegten Razzia im September stellten die Einsatzkräfte unterschiedliche Drogen, Bargeld und fünf gestohlene Fahrräder sicher und vollzogen mehrere Aufenthaltsermittlungen und einen Haftbefehl.

Neben den eingeleiteten Strafverfahren lag ein Schwerpunkt der Ermittlungsgruppe darauf, das Sicherheitsgefühl der Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern. Die Beamten nahmen sich auch niederschwelligen Sicherheitsstörungen wie übermäßigem Lärm oder einer Vermüllung der Umgebung an.

Auch die Kooperation mit dem Landratsamt Neu-Ulm, das für unterkunftsfremde Personen Hausverbote erließ, lief in enger Zusammenarbeit und hat sich für die Zukunft bewährt. Die Polizeiinspektion Neu-Ulm wird natürlich auch weiterhin ein Auge auf die Unterkunft und die Umgebung haben. So soll einer zukünftigen Veränderung der Lage konsequent und frühzeitig entgegengewirkt werden.

Erster Polizeihauptkommissar Thomas Merk: „Wir haben die örtliche Rauschgiftszene stark verunsichern können. Die Sicherheitslage rund um die Unterkunft hat sich spürbar verbessert, was uns auch von Anwohnern so bestätigt wurde.
Unser Arbeitsaufwand hat sich gelohnt. Einsatzzahlen und Ruhestörungen gehen gegen Null und schwere Gewaltdelikte blieben aus“, so der stellvertretende Leiter der Polizeiinspektion Neu-Ulm.

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