Neu-Ulm | Wasserkocher auf dem Herd führt zu Feuerwehreinsatz

Foto: Zwiebler/Symbolbild

Am Freitagmittag, 22.03.2019, wurde um 11:41 Uhr, der Integrierten Leitstelle Donau-Iller über Notruf 112 eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Neu-Ulmer Schützenstraße mitgeteilt.

Vor Ort konnte daraufhin durch die Feuerwehr Neu-Ulm ein Kleinbrand in einer Büroküche im Erdgeschoß des Anwesens festgestellt werden. Wie weiter ermittelt werden konnte, befanden sich zum Zeitpunkt der Brandentstehung keinerlei Personen in den betreffenden Räumlichkeiten. Eine Familie, welche im ersten Stockwerk wohnhaft ist, begab sich selbständig bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr und der Rettungskräfte aus dem Haus. Die weiteren Anwohner waren zu diesem Zeitpunkt nicht in ihren Wohnungen. Eine weitere Evakuierung war somit nicht erforderlich. Der Brand konnte durch die Feuerwehr unmittelbar nach ihrem Eintreffen gelöscht werden.

Den ersten Ermittlungen zur Folge ist davon auszugehen, dass ein Wasserkocher, welcher auf dem Herd der Büroküche vergessen wurde, Auslöser des Brandes war. Die näheren Umstände hierzu müssen jedoch noch durch die weiteren Ermittlungen geklärt werden. Durch das Feuer wurden Teile der Küchenzeile sowie die Dunstabzugshaube beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf 2.000 Euro geschätzt. Die Feuerwehr befand sich mit 34 Einsatzkräften vor Ort. Weiter waren zwei Rettungswägen sowie ein Notarzt vorsorglich vor Ort. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Auch waren umliegende Gebäude nicht gefährdet. Die Schützenstraße musste für 45 Minuten zwischen der Johannisstraße und der Luitpoldstraße gesperrt werden. Die Polizeiinspektion Neu-Ulm hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.