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Montag. 18. Oktober 2021 / 42

Neu-Ulm / Ulm | Beharrlichen Einbrecher in Untersuchungshaft

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Vergangenes Wochenende ereigneten sich zwei gleichgelagerte Einbruchdiebstähle in eine Neu-Ulmer Moschee, begangen durch einen Täter. Die Kripo ermittelte einen 28-Jährigen als Tatverdächtigen, dieser sitzt nun in Untersuchungshaft.

Der zunächst unbekannte Täter trat erstmalig am Samstagabend, 28.08.2021, die Eingangstüre der Moschee ein und entwendete dort ein Behältnis für Spendengelder. Nur wenige Stunden später begab sich der Täter wiederum an den gleichen Tatort und gelangte auf gleiche Art und Weise in das Gebäude. Dieses Mal entwendete er dort eine zweite Spendenbox.

Die Tatbeute betrug zusammen insgesamt mehrere Hundert Euro. Der Täter hinterließ einen Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro. Im Rahmen erster Fahndungsmaßnahmen fanden Polizeibeamte an einer angrenzenden Baustelle eine der Spendenboxen. In der Folge nahmen Beamte in gewohnt guter Zusammenarbeit im kriminalgeografischen Raum Ulm/Neu-Ulm, dieses Mal zunächst zwischen dem Kriminaldauerdienst (KDD) der Kriminalpolizei Memmingen, der Polizei Neu-Ulm und den Ulmer Kolleginnen und Kollegen, einen Tatverdächtiger in Ulm fest. Die weitere Sachbearbeitung übernahm zwischenzeitlich das Fachkommissariat der Kripo Neu-Ulm.

Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 28-jährigen Mann. Er wurde am Montag, 30.08.2021, dem Amtsgericht Memmingen zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Die Ermittlungsrichterin ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen die Untersuchungshaft gegen den mehrfach amtsbekannten Tatverdächtigen an. Im Zuge der Ermittlungen rund um die Straftaten in Neu-Ulm stellten die Kripo-Beamten fest, dass der 28-jährige Beschuldigte auch in Bezug auf Eigentumsdelikte im Ulmer Stadtgebiet als tatverdächtig gilt. Hierbei handelt es sich zum einen um ein Raubdelikt vom Juli 2021 sowie um ein weiteres Einbruchsdelikt zum Nachteil eines religiösen Vereins in der vergangenen Woche.

Die Kripo Neu-Ulm steht mit den Ulmer Kolleginnen und Kollegen im engen Austausch hinsichtlich der weiteren Ermittlungsschritte. Der Tatverdächtige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

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