Neu-Ulm | Corona-Virus: Mobile Test-Station nimmt ihren Betrieb auf

Foto: Stadt München, Michael Nagy/Symbolbild

Nur berechtigte Personen werden getestet

Ein mobiles Corona-Test-Zentrum startet im Landkreis Neu-Ulm am Freitag, 20.03.2020, ab 12:00 Uhr. Nachdem die Kassenärztliche Vereinigung Bayern (KVB), die für die Testungen verantwortlich ist, am Montag die Einrichtung einer zentralen Stelle angeboten hatte, hat der Landkreis Neu-Ulm umgehend die logistischen Voraussetzungen in Senden geschaffen.

Wie die KVB am Donnerstag, 19.03.2020, mitgeteilt hat, kann ihrerseits mit dem Betrieb am Freitag, 20. März, um 12:00 Uhr begonnen werden. Das Angebot richtet sich an Personen mit Krankheitssymptomen, für die ein Verdacht besteht, dass sie am Coronavirus erkrankt sind. Des Weiteren müssen sie mobil und fahrtüchtig sein und über ein Kraftfahrzeug verfügen, um selbstständig zur Teststation fahren zu können. Die Patienten, die dort getestet werden, wählt die KVB aus. Diese werden kontaktiert. Nur diese Personen sind berechtigt, sich in dem mobilen Zentrum testen zu lassen. Wir bitten deshalb nachdrücklich darum, dass sich nur diese Personen an der Teststation einfinden. Alle anderen Personen erhalten keinen Zugang und können nicht getestet werden. Nähere Informationen über den genauen Ablauf erfolgen noch von der KVB. Sobald uns diese vorliegen, werden wir hierzu informieren.

Bei Menschen, die nicht mobil sind und so schwere Symptome zeigen, dass sie nicht zur Teststation fahren können, kommt weiterhin ein Arzt über den KVB-Fahrdienst ins Haus, um dort einen Abstrich für die Testung zu nehmen.

Wir danken der Feuerwehr, der Polizei sowie der KVB für die enge und professionelle Zusammenarbeit für den Betrieb des zentralen Test-Zentrums.

Wer unter Symptomen wie Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Schnupfen oder Durchfall leidet und in den letzten 14 Tagen in einem der Coronavirus-Risikogebiete war oder Kontakt mit einem bestätigten Coronavirus-Fall hatte, sollte alle nicht notwendigen Kontakte zu anderen Menschen vermeiden und zu Hause bleiben. Man sollte umgehend telefonisch den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 anrufen.