Memmingerberg – Unfall mit „Firetrainer“ bei der Flughafenfeuerwehr

18-05-2014-unterallgaeu_kreisfeuerwehrtag_140-jahre-feuerwehr-erkheim_poeppel_groll_new-facts-eu_0076

Foto: Pöppel

Bei der dem Unfall am Sonntag Abend, 30.11.2014, bei der Flughafen Feuerwehr am Allgäu-Airport wurde mit einer selbstkonstruierten Einrichtung, die einem „Firetrainer“ sehr stark ähnelt, geübt (hier zum Bericht).

Auch in der Kreisbrandinspektion Unterallgäu, bei der Feuerwehr in Memmingen u.v.a. Feuerwehren sind die sogenannten „Firetrainer“ im Einsatz (hier entsprechende Händlerinformationen).

Diese sind jedoch von Spezialfirmen hergestellt, vom TÜV abgenommen und verfügen über zahlreiche Sicherheitseinrichtungen. Auch müssen die Geräte alle 12 Monate vom TÜV aufs Neue geprüft werden.

„Firetrainer“ sind ein wichtiger Bestandteil der Ausbildung für die Feuerwehrfrauen und -männer. Die Einsatzkräfte spüren die Hitze, sie sehen die Flammen, es können Stichflammen und Flashover simuliert werden und es kracht auch schon mal ab und an. Rund 60 Mal im Jahr ist der Firetrainer der Kreisbrandinspektion Unterallgäu zu Ausbildungszwecken unterwegs. Geschulte Ausbilder bedienen diese Geräte und achten dabei darauf, dass die Schüler und auch die Ausbilder ihre komplette persönliche Schutzausrüstung tragen.

Auch bei der Ausbildung im Landkreis Unterallgäu werden Druckgasdosen in einem Käfig erhitzt und zur Explosion gebracht. Gelegentlich kommt es auch hier vor das die ein oder andere Dosen nicht gleich in die Luft geht. Dafür gibt es aber ganz klare Verhaltensregeln. Nicht an den Firetrainer herantreten. Die Dose mit einem Wasserstrahl aus sicherer Entfernung abkühlen, damit es nicht mehr zur unkontrollierten Explosion kommt.

SAFTY FIRST – heißt es bei den FREIWILLIGEN FEUERWEHREN