35 Jahre Lufthansa-Patenschaft: „Memmingen“ weltweit im Einsatz

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Die Flugzeugpatenschaft zwischen der Stadt Memmingen und der Lufthansa besteht seit 35 Jahren. Aktueller fliegender Botschafter ist die „Memmingen“, ein Airbus A320neo mit der Registrierung D-AIIA. Es ist bereits das dritte Lufthansa-Flugzeug, das den Namen der Stadt trägt.

Seit ihrer Indienststellung Anfang Januar 2026 ist die neue „Memmingen“ nach Angaben der Stadt bereits auf rund 510 Flügen unterwegs gewesen und hat dabei knapp 64.000 Passagiere befördert. Angeflogen wurden etwa 30 Ziele in Europa, Nordafrika und dem Nahen Osten. Stationiert ist die Maschine am Flughafen München.

Der Beginn der Patenschaft reicht zurück bis zum 25. April 1991. Damals wurde am Flughafen München eine Boeing 737-500 mit der Kennung D-ABIL feierlich auf den Namen „Memmingen“ getauft. Taufpatin war Margrit Holzinger, die Ehefrau des damaligen Oberbürgermeisters Dr. Ivo Holzinger. Das Flugzeug blieb bis August 2015 im Einsatz.

Im Jahr 2018 folgte dann ein Airbus A320 mit dem Kennzeichen D-AIWC, der später konzernintern zur Ferienfluggesellschaft Discover wechselte. Seit Anfang 2026 trägt nun die aktuelle A320neo die Memminger Patenschaft weiter. Das Prinzip dahinter ist bei Lufthansa seit Jahrzehnten gleich: Scheidet eine Maschine aus der Flotte aus, wird der Name der Patenstadt auf ein neues Flugzeug übertragen.

Die Namenspatenschaften haben bei Lufthansa Tradition. Nach Angaben der Airline bestehen inzwischen mehr als 300 solcher Flugzeugpatenschaften. Die Flugzeuge fungieren dabei als fliegende Botschafter ihrer Städte und tragen deren Namen sichtbar am Rumpf in die Welt hinaus.

Für Memmingen ist das 35-jährige Jubiläum damit auch ein Stück international sichtbare Stadtgeschichte. Mit der aktuellen „Memmingen“ bleibt der Name der Stadt weiterhin auf Europas Flughäfen und weit darüber hinaus präsent.

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