Memminger Klinikchef soll Bayernweit Baustellen für die Staatskanzlei retten

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Nein, der Klinik-Vorstand bleibt in Memmingen – auch das nur ein April-Scherz!

Er kommt mit dem Rad, hält den Zeitplan ein und baut günstiger als kalkuliert: Der Vorstand des Memminger Klinikums gilt längst als Mann für die großen Aufgaben. Nun soll er nach Informationen von new-facts.eu offenbar eine noch größere Mission übernehmen.

Was in Memmingen funktioniert, soll nun offenbar Schule machen: Nach bisher unbestätigten Informationen, soll der Klinikvorstand zum 1. April 2026 in eine neu geschaffene Sonderfunktion für kostenoptimiertes Großprojektmanagement in die Bayerische Staatskanzlei in München wechseln.

Hintergrund: Der Neubau des Klinikums Memmingen gilt als eines der seltenen Beispiele für eine Großbaustelle, die finanziell und terminlich nicht aus dem Ruder läuft. Richtfest Ende September, Inbetriebnahme 2029, dazu nach aktuellem Stand sogar Einsparungen in Millionenhöhe. Eine Persönlichkeit, die in Bayern offenbar Begehrlichkeiten weckt.

Dem Vernehmen nach soll der Vorstand künftig überall dort aushelfen, wo Bauprojekte aus dem Takt geraten: mal mit strengem Blick auf Ausschreibungen, mal mit motivierenden Worten an Planer, Projektsteuerer und Handwerker. Aus Regierungskreisen war dazu nichts zu erfahren. Auch im Klinikum wollte man den Vorgang auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren – wobei mehrere Beteiligte auffällig schmunzelten.

In Memmingen selbst würde ein solcher Wechsel natürlich eine große Lücke reißen. Denn wer sonst kennt jeden Quadratmeter der größten Baustelle im Allgäu, fährt ohne großes Aufheben vor und sorgt zugleich dafür, dass Termine, Technik und Team-Spirit zusammenpassen?

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