Gute Nachrichten für alle Wasserratten in und um Memmingen: Die Eröffnung des neuen Schwimmwerks auf dem alten Freibadgelände rückt näher. Mitte Juli 2026 soll der Betrieb starten. Nun hat der Stadtrat einstimmig die Weichen für die künftige Preisstruktur und die Öffnungszeiten gestellt. Unter dem Motto „Bleiben statt hetzen“ setzt die Stadt auf ein kundenfreundliches Tagesticket-System.
Mehr Schwimmzeit: Die neuen Öffnungszeiten
Mit dem neuen Kombibad wird das Schwimmangebot in Memmingen massiv ausgebaut. Insgesamt stehen den Badegästen künftig bis zu 77 Öffnungsstunden pro Woche zur Verfügung – das sind über 10 Stunden mehr als bisher.
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Freibad: Täglich von 09:00 bis 20:00 Uhr.
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Hallenbad: Kernzeit von 09:00 bis 20:00 Uhr.
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Besonderheiten: Montags öffnet das Hallenbad erst ab 13:00 Uhr (Grundreinigung), mittwochs profitieren Frühschwimmer bereits ab 06:00 Uhr vom Angebot.
„Bleiben statt hetzen“: Das Preissystem
Marcus Geske (Stadtwerke) und Doreen Seeberger (Betriebsleitung) präsentierten ein transparentes Modell. Statt komplizierter Stundentarife gibt es einen Basis-Tagespreis. Wer einmal zahlt, kann den ganzen Tag bleiben.
Die Eintrittspreise im Überblick:
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Erwachsene: 9,00 € (Tageskarte)
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Kinder bis 6 Jahre: Eintritt frei
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Ermäßigter Eintritt: 6,30 €
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Früh- oder Abendtarif: 4,50 €
Für Familien und Gruppen wurden spezielle „Team-Tarife“ entwickelt, die den Besuch deutlich günstiger machen. Ein „Family Team“ (2 Erwachsene + 4 Kinder) zahlt beispielsweise nur 24,30 €.
Rabatte für Vielschwimmer
Wer regelmäßig seine Bahnen ziehen möchte, kann auf eine übertragbare Geldwertkarte zurückgreifen. Je nach Aufladebetrag gewährt das Schwimmwerk attraktive Nachlässe:
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50 € Aufladung: 5 % Rabatt
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100 € Aufladung: 10 % Rabatt
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200 € Aufladung: 20 % Rabatt
Tarife für Schulen, Vereine und Kursanbieter
Auch für den Schwimmunterricht und den Vereinssport gibt es klare Regelungen. Eine Bahn oder das halbe Lehrschwimmbecken kostet künftig 25 € pro Stunde. Externe gewerbliche Kursanbieter zahlen den doppelten Satz zuzüglich des regulären Eintritts für die Teilnehmer.
Oberbürgermeister Jan Rothenbacher zeigte sich zufrieden mit dem Beschluss: Das System reduziere den Verwaltungsaufwand und lade die Bürger dazu ein, das Bad ohne Zeitdruck als Erholungsort zu nutzen.









