In Memmingen sind wieder die Sternsingerinnen und Sternsinger unterwegs – und wie es Tradition ist, führte ihr erster Weg nach dem Aussendungsgottesdienst der katholischen Pfarreiengemeinschaft in St. Johann zunächst ins Rathaus. Zahlreiche Mädchen und Jungen kamen in prächtigen Gewändern, mit Kronen und Sternen, um Lieder und Segenswünsche zu überbringen.
Empfang im Rathaus: Lied „Stern über Bethlehem“ für die Stadtspitze
Empfangen wurden die Sternsinger von Oberbürgermeister Jan Rothenbacher, Bürgermeisterin Margareta Böckh und Drittem Bürgermeister Hans-Martin Steiger. Die Kinder sangen unter anderem das Lied „Stern über Bethlehem“. Der Rathauschef bedankte sich bei den jungen Sängerinnen und Sängern und betonte die Bedeutung des Brauchs: Die Tradition, den Segen von Haus zu Haus zu tragen, sei ein wichtiges Bindeglied für die Gesellschaft.

Segen am Rathausportal: 20C+M+B26 „Christus segne dieses Haus“
Im Anschluss wurde der Segensspruch 20C+M+B26 an das große Rathausportal geschrieben. Die Buchstaben stehen für „Christus mansionem benedicat“ – „Christus segne dieses Haus“. Den Segen brachte Andreas Beck von der Männer-Sternsingergruppe der Pfarrei Mariä Himmelfahrt an. Auch Stadtpfarrer Pater Joshy Palakunnel O. Praem bedankte sich für den jährlichen Empfang und wünschte den Anwesenden ein Jahr der Gnade, des Segens und des Friedens.
Rund 90 Engagierte unterwegs: Sternsingeraktion in Memmingen läuft an
Insgesamt sind in der katholischen Pfarreiengemeinschaft Memmingen in diesem Jahr rund 90 Kinder und Erwachsene für die Aktion Sternsingen unterwegs – ein sichtbares Zeichen gelebter Tradition und sozialer Verantwortung.
Motto 2026: „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“
Unter dem Leitgedanken „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ macht die 68. Aktion Dreikönigssingen auf Kinderrechte aufmerksam – insbesondere auf den Schutz von Kindern und das Recht auf Bildung. Die gesammelten Spenden unterstützen vor allem Bildungsprojekte in Bangladesch. Die bundesweite Aktion gibt es seit 1959 und zählt zu den größten Hilfsaktionen von Kindern für Kinder.









