Finanzielle Unterstützung für lebenswichtige Einsätze
MEMMINGEN. Die Stadt Memmingen stellt auch in diesem Jahr Finanzmittel für den Katastrophenschutz bereit. Wie bereits in den vergangenen Jahren profitieren davon die Blaulichtorganisationen der Stadt, insbesondere der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter-Unfall-Hilfe. Bei einem offiziellen Pressetermin vor dem Rathaus präsentierten die Hilfsdienste ihre neuen Anschaffungen und bedankten sich bei Stadtrat und Stadtverwaltung für die wiederkehrende Unterstützung.
Hochwertige Technik für Einsatzfahrzeuge
Für den Malteser Hilfsdienst wurde ein neues Funksystem im Einsatzleitwagen der Sanitätseinsatzleitung mit rund 7.000 Euro gefördert. Das alte System entsprach nicht mehr den aktuellen Sicherheitsstandards. Die neue Lösung mit zwei Touchscreen-Steuerkonsolen ist bereits vollständig im Fahrzeug integriert und verbessert die Kommunikation im Einsatz erheblich.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe erhielt gleich mehrere Förderungen: Eine zusätzliche Rückfahrkamera im Unimog, einem geländegängigen Fahrzeug für Hochwassereinsätze, erhöht künftig die Sicherheit beim Rückwärtsfahren mit den großen Einsatzfahrzeugen wie BKTWs, GWSan und dem genannten Unimog. Die Kamera wurde mit rund 900 Euro bezuschusst und bereits eingebaut.
Ebenfalls für die Johanniter wurde das StruPal-System (strukturierte Patientenablage) mit etwa 450 Euro finanziert. Dieses Spezialsystem für Massenanfall von Verletzten (MANV) ermöglicht im Ernstfall eine strukturierte Versorgung und bessere Übersicht bei einer großen Anzahl von Verletzten.
Oberbürgermeister lobt Einsatzbereitschaft
Oberbürgermeister Jan Rothenbacher nutzte die Gelegenheit, um die Bedeutung gut ausgerüsteter Einsatzkräfte zu betonen:
„Gut ausgerüstete Organisationen für den Ernstfall an seiner Seite zu haben, ist wichtig. Vielen Dank für eure Arbeit – nicht nur im Katastrophenfall, sondern das ganze Jahr über, auch bei Events und Veranstaltungen!“








