Zeigten in Berlin, wie das Allgäu im Bereich Greentech voran geht, von links: Peter Waizenegger (e-con AG), Peter Reisacher (Autohaus Reisacher), Dennis Bauer (HyWin), Andreas Müller (Alois Müller Gruppe), Corinna Tappe, Dr. Stefan Lenz und Daniel Götschl (alle GT Hub) sowie Florian Schindlbeck (Südpack). - Foto: Abeiku Sompa Nyarko-Lartey/GT Hub
„Nachhaltige Transformation im Mittelstand“. Wie das in der Praxis funktioniert, das haben jetzt Allgäuer Mittelständler und Greentech-Experten gemeinsam in Berlin dargestellt. Beim Greentech Festival in Berlin, Europas führender Veranstaltung für Nachhaltigkeit und Zukunftstechnologien, hatten Moderatorin Corinna Tappe, die Geschäftsführerin des neuen GT Hubs aus Memmingen, und die Allgäuer Unternehmer Andreas Müller (Alois Müller GmbH), Peter Reisacher, (Autohaus Reisacher GmbH), Dennis Bauer, (HyWin Deutschland GmbH) und Peter Waizenegger von der e-con AG, einen vielbeachteten Auftritt. Sie nutzten einen eigenen Bühnenslot und einen Zusatzslot auf der Mainstage dafür, Impulse aus dem Allgäu auf einer internationalen Bühne sichtbar zu machen.
Die Panelteilnehmer beleuchteten praxisnah, wie im Allgäu bereits regionale Mittelständler durch die Zusammenarbeit mit Startups innovative, nachhaltige Lösungen entwickeln – und damit aktiv an der Zukunftsgestaltung mitwirken.
Kooperation ist der Schlüssel zum Erfolg
„Kooperation ist der Schlüssel“, so das gemeinsame Fazit. Partnerschaften zwischen Mittelstand und Startups eröffnen neue Innovationspotenziale – und verkürzen den Weg von der Idee zur Umsetzung. Neben der Kooperation wurde auch die Rolle von Digitalisierung, KI und Robotik betont. Diese Technologien ermöglichen zum Beispiel Energieeinsparungen durch smarte Gebäudesteuerung oder Erleichterungen im Handwerk durch Automatisierung – und bieten damit gerade auch im klassischen Mittelstand enorme Chancen.
Jetzt in nachhaltige Lösungen investieren
„Trotz aktueller Herausforderungen wie steigenden Energiepreisen, Fachkräftemangel und zunehmender Regulierung steht für uns fest: Wer jetzt in nachhaltige und digitale Lösungen investiert, stärkt nicht nur seine Zukunftsfähigkeit, sondern verschafft sich auch einen klaren Wettbewerbsvorteil“, sagt Andreas Müller, Geschäftsführer der Alois Müller Gruppe mit Hauptsitz in Ungerhausen (Unterallgäu).
Am Bau gewerkeübergreifend denken
Ein starkes Statement kam auch von Dennis Bauer, dem Geschäftsführer des Start-ups HyWin Deutschland GmbH, das ebenfalls zur Alois Müller Gruppe zählt: „Um die Energiewende erfolgreich zu bewältigen, muss im Bau künftig viel stärker als bisher gewerkeübergreifend gedacht werden. Innovative Produkte, Digitalisierung und natürlich auch die KI ebnen hierfür den Weg.“ Mit HyWin revolutionieren Bauer und sein Team gerade das deutsche Architektur- und Bauwesen. HyWin hat ein innovative Fassadensystem entwickelt, bei dem Heizung, Kühlung und Verschattung direkt integriert sind.
Neben den Bühnenbeiträgen bot das Festival auch Raum für persönlichen Austausch, neue Impulse und gezieltes Netzwerken. Mit vor Ort war auch Florian Schindlbeck als Vertreter des GT-Hub-Gesellschafters SÜDPACK Verpackungen GmbH & Co. KG, der den Auftritt des Hubs in Berlin begleitete.
„Wir vom GT Hub freuen uns sehr über das große Interesse und die starke Präsenz auf dem Festival in Berlin. Das zeigt, dass wir mit unserem Ansatz richtig liegen, den Mittelstand im Allgäu mit der Innovationskraft von Startups zu verbinden“.
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