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Memmingen – Festnahme nach Sicherstellung von 860 falschen 50 Euro-Scheinen

Foto: Bayerisches Landeskriminalamt

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Nach mehrmonatigen akribischen Ermittlungen ist der Falschgelddienststelle des Bayerischen Landeskriminalamtes (LKA) ein Schlag gegen Falschgeldverbreiter in Memmingen/Allgäu gelungen.

Seit dem Herbst 2014 wurde ein signifikanter Anstieg von 50-Euro-Fälschungen im Allgäuer Raum festgestellt, alle mit der Banknotennummer S20175422632. Bei diesen Banknoten handelte es sich um professionelle Druckfälschungen.

Bereits im September 2014 konnten nach öffentlicher Fahndung und Hinweisen aus der Bevölkerung zwei Tatverdächtige durch Beamte der Polizei in Kempten/Allgäu festgenommen werden, denen mindestens 35 Taten nachgewiesen werden konnten (lese hier [1]).

Nach weiteren Ermittlungen konnten die Beamten der Falschgelddienststelle des LKA am Freitag, 13.02.2015, bei einer Wohnungsdurchsuchung mit der Unterstützung eines Diensthundeführers und seines Banknotenspürhundes „Kayla“ von der Diensthundestaffel des Polizeipräsidiums Münchens in einer Memminger Wohnung 860 falsche 50-Euro-Scheine sicherstellen.

Ein 50-jähriger deutscher Arbeitsloser und seine 44-jährige deutsche Freundin wurden festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft Memmingen dem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl erließ.

Seit der Festnahme ist die Zahl der Geldfälschungsdelikte in diesem Zusammenhang bereits merklich zurückgegangen. Nur noch wenige der Falschnoten aus der Charge dürften sich noch im Zahlungsverkehr befinden.

Trotz des Erfolges geht für die Ermittler der Falschgelddienststelle beim BLKA die Suche weiter. In Zusammenarbeit mit Europol wird nun noch nach der Herkunft der Falsifikate gesucht.


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