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Mittwoch. 03. März 2021 / 09

Marco Rose – Was bringt der neue Trainer mit nach Dortmund?

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Viele haben in den letzten Monaten gesetzt und gewonnen, zum Beispiel auf CasinoChan. Auch der BVB scheint im Chancenkarussell mitgefahren zu sein. Mit Marco Rose als Trainer ergeben sich viele neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen, die sowohl Trainer als auch Mannschaft meistern müssen.

Der Ex-Gladbacher ist der Wunschtrainer der Borussen gewesen. Der 44-Jährige, gebürtige Leipziger, soll den BVB wieder zum ursprünglichen Glanz verhelfen. Zuletzt machten die Dortmunder auf dem Feld einen desorientierten Eindruck, fast so als würde der Steuermann fehlen. Es fehlte an zugriffsstarken Vorwärtsbewegungen, wodurch dem Gegner die Balleroberungen leichtgemacht und Torchancen regelrecht geschenkt wurden. Kurz gesagt fehlte es am Pressing.

Rose scheint genau der richtige Mann für den Job zu sein. Der Pressingfußball ist quasi sein Markenzeichen. Nachdem er bei Red-Bull in Salzburg gelernt hat, hat er allen Mannschaften, inklusive zuletzt Gladbach, seinen eigenen Touch verliehen.

Er ist ein intensiver Kommunikator, der das Ruder fest in der Hand hat und Anweisungen von der Seitenlinie aus gibt. Genau so etwas braucht der BVB: Einen Trainer, der da ist, der leitet. Es braucht mehr Pressing, frühe Anläufe, durchdachte Aktionen und gezielte Balleroberungen. Wenn alles gut läuft, wird die Borussia zurück zu der Leistung geführt, die sie noch unter Klopp hatte.

Es ist allerdings auch abzusehen, dass nebst Trainer auch einige Spieler den Verein verlassen. Das heißt, dass die Mannschaft bereits einen Teil seiner individuellen Qualität verloren haben wird. Rose baut zwar in erster Linie auf kollektivtaktische Elemente als auf einzelne Spieler, aber ohne eine Grundlage wird auch das zur Herausforderung. Es gibt einige Transfergerüchte, die darauf hindeuten, dass der Trainer einige seiner eigenen Leute aus Gladbach mitbringt. Der Senkrechtstarter Florian Neuhaus ist beispielsweise sehr umkämpft. Zur Zeit gibt es allerdings keine konkreten Gespräche mit Dortmund. Denis Zakaria ist nach seiner Knieverletzung noch nicht zu seiner alten Form zurückgekehrt, doch er könnte eine passende Verstärkung im Mittelfeld mitbringen. Bis Ende der Saison 2022 läuft sein Vertrag noch. Marcus Thuram war, zumindest vor der Spuckattacke, stark in die Saison gestartet. Mit einem Pace wie seinem würde er linksaußen eine gute Figur für Dortmund machen. Bisher ist noch nichts konkret, doch sein Vertrag hat wie der von Rose eine Ausstiegsklausel.

Es gibt zwei mögliche Szenarien: Nach der ziellosen Dümpelei der letzten Jahre wird Dortmund wieder eine eigene, fußballerische Identität aufzeigen können oder der Revierclub wird für Rose, so wie für viele ambitionierte und hochgepriesene Trainer vor ihm, zu einer regelrechten Stolperfalle.

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