Lindau – Widerstand und Körperverletzung – Unbeteiligte behindern Polizeimaßnahme

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Symbolbild

Donnerstag- auf Freitagnacht, 20.01.2017, wurde wegen eines Randalierers der Einsatz des Rettungsdienstes und der Polizei notwendig. Nicht nur, dass der Mann sich zunächst gegen eine Wundbehandlung und seine Gewahrsamnahme wehrte, sondern auch unbeteiligte Personen störten die Maßnahmen der Polizei.

Kurz nach Mitternacht wurde der Polizeiinspektion Lindau eine randalierende männliche Person in der Obdachlosenunterkunft der Reutiner Straße in Lindau/Bodensee mitgeteilt. Ein Hausbewohner hatte kurz zuvor mit seinen Händen zwei Fensterscheiben eingeschlagen, wodurch er sich erhebliche Schnittverletzungen an seinen Händen zuzog. Ebenso ging er auf andere Mitbewohner los und schlug auf das Mobiliar ein. Beim Eintreffen der Polizeistreifen sowie der Rettungssanitäter reagierte der Mann aggressiv und verweigerte sich einer ärztlichen Versorgung.

Der unter Einfluss von Alkohol stehende Hausbewohner sollte in Polizeigewahrsam genommen werden und leistete dabei erheblichen Widerstand. Beim Versuch den Randalierer zu fesseln, gelang es diesem sich mit erheblicher Gewalt aus dem Polizeigewahrsam zu befreien. Er flüchtete aus seiner Wohnung. Kurz darauf konnte dieser im Bereich der sogenannten Köchlin-Kreuzung wieder angetroffen werden sollte erneut in Gewahrsam genommen werden. Allerdings mischten sich nun bislang mehrere unbekannte Passanten ein, welche die polizeiliche Maßnahme erheblich behinderten.

Erst nach Hinzuziehung mehrerer Streifenbesatzungen, konnte eine Befreiung des 37-Jährigen verhindert und die Situation bereinigt werden. Erst jetzt konnte der Mann in Gewahrsam genommen werden und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Bei diesem Polizeieinsatz wurden zwei Polizeibeamte am Kopf verletzt und ein Dienstfahrzeug leicht beschädigt. Ein Alkomatentest ergab bei dem Mann einen Wert von rund 1,7 Promille.