Lindau | Mit vier Haftbefehlen an der Lindauer Grenze aufgegriffen

Symbolbild

Am Sonntagabend, 29.03.2020, kontrollierte die Lindauer Grenzpolizei einen Pkw mit französischer Zulassung bei der Einreise aus Österreich am Grenzübergang Lindau Ziegelhaus. Der 28-jährige Fahrer wies sich gegenüber den Beamten mit einer belgischen Bescheinigung aus, die den Verlust seiner Reisedokumente dokumentierte. Die Beamten wurden misstrauisch und durchsuchten den Wagen des rumänischen Hausmeisters. Im Auto konnten sie die angeblich verlorenen Personaldokumente auffinden, und es stellte sich heraus, dass er sich bei der Kontrolle mit falschen Personalien ausgewiesen hatte.
Unter seinem wirklichen Namen war er gleich viermal zur Festnahme mit Haftbefehl im Fahndungsbestand ausgeschrieben. Von verschiedenen Justizbehörden wurde er wegen Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung und illegalem Aufenthalt gesucht.
Insgesamt muss er noch 321 Tage Restfreiheitsstrafe wegen dieser Delikte absitzen. Weiterhin stellten die Beamten fest, dass er keine gültige Fahrererlaubnis hat und sein Pkw nicht versichert ist. Wegen dieser Vergehen wurde er zur Anzeige gebracht und anschließend in die JVA Kempten eingeliefert.