Lindau – Bodensee | Segelboote geraten in Seenot – kräftiger Westwind

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Foto: Pöppel Symbolbild

Am Freitagnachmittag, 02.08.2019, gerieten kurz hintereinander zwei Segelboote auf dem Bodensee vor Alwind in Seenot. Aufgrund von offensichtlicher Materialermüdung und des kräftigen Westwindes brach an einer Segeljolle das Ruder und die Jolle kenterte. Ein Fahrgastschiff sichtete die gekenterte Jolle und gab die Meldung über Seefunk an die Wasserschutzpolizei weiter. Die Bootsbesatzung, ein 51-Jähriger und eine 57-Jährige konnten mit Hilfe eines ortsansässigen Windsurfers das Boot zum Ufer ziehen und dort anlanden. Beide blieben unverletzt. Am Segelboot entstand ein Sachschaden von ca. 100 Euro. Während der Anfahrt zu der gekenterten Jolle wurde der Besatzung des Polizeibootes Hecht über Seefunk von einem Motorboot ein manövrierunfähiges Segelboot mitgeteilt. Das mit drei Personen besetzte Segelboot hatte die rote Notflagge gesetzt und beigedreht. Das Segelboot hatte einen Motorschaden. Die Besatzung war noch unerfahren, deshalb wollten sie nicht in einen Hafen segeln. Das Segelboot wurde vom Wasserwachtboot Seewolf aus Lindau in Schlepp genommen und den Hafen Ultramarin in Kressbronn geschleppt.