Leipheim – 74-jähriger, bewaffneter Bankräuber nach Arztbesuch überwältigt

31-03-2014_oberallgaeu_haldenwang_bankueberfall_fahndung_spurensicherung_polizei_poeppel_groll_new-facts-eu20140331_0004

Symbolbild

Ein Überfall auf eine Bankfiliale löste am Mittwoch Vormittag, 07.01.2015, einen Großeinsatz der Polizei in Leipheim, Lkrs. Günzburg, aus.

Kurz nach 9 Uhr hatte am Mittwochvormittag ein Mann die Bankfiliale betreten und unter Vorhalt einer Schusswaffe von der Kassiererin die Herausgabe von Bargeld gefordert. Nachdem dem Täter eine vierstellige Geldsumme ausgehändigt worden war, verließ der Mann die Bank, in der sich zum Zeitpunkt des Überfalls drei Beschäftigte aufgehalten hatten. Aufgrund des Überfalls lief umgehend ein großer Polizeieinsatz an. Bereits wenige Minuten später konnte eine Streife der Polizei beobachten, wie eine Person, auf welche die Beschreibung des Täters zutraf, eine Arztpraxis betrat. Die weiteren Abklärungen ergaben, dass es sich bei dem Patienten tatsächlich um den Tatverdächtigen des Banküberfalls handelte, der von den Bankbeschäftigten erkannt worden war.

Als der Tatverdächtige gegen 9.30 Uhr die Arztpraxis verließ, konnte der 74-Jährige bei günstiger Gelegenheit von den Polizeikräften überwältigt werden. Bei der Durchsuchung des Festgenommenen konnte die Beute, sowie eine Schusswaffe sichergestellt werden. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei der für den Überfall verwendeten Waffe um eine Schreckschusspistole. Ebenso sollte die Beute vollständig vorhanden sein.

Die Ermittlungen wurden von der Kripo Neu-Ulm übernommen.