Lechbruck am See | Polizei schließt vorsätzliche Brandstiftung bei Kiosk-Brand nicht aus

Am Freitagabend, 01.11.2019, gegen 20:45 Uhr, brach in einem Kiosk in Lechbruck am See, Lkrs. Ostallgäu, ein Brand aus. Anwohner bemerkten den Brand und verständigten Feuerwehr und Polizei über Notruf 112.

Die sofort alarmierten Feuerwehren Lechbruck und Roßhaupten, sowie die zuständige Polizeiinspektion Füssen, waren mit insgesamt ca. 60 Einsatz- und Rettungskräften vor Ort. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte befand sich das Kioskgebäude bereits in Vollbrand.

Die Löscharbeiten der Feuerwehr gestalteten sich aufgrund von Gasflaschen, welche sich im Gebäude befanden, schwierig. Der Brand konnte jedoch gelöscht werden. Zur weiteren Brandbekämpfung von Glutnestern musste das Kioskdach mittels eines Krans abgetragen werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Personen befanden sich zum Zeitpunkt des Brandes nicht im Kiosk.

Die ersten Ermittlungen am Brandort wurden durch den Kriminaldauerdienst Memmingen übernommen. Eine vorsätzliche Brandstiftung kann bislang nicht ausgeschlossen werden. Die weiteren Ermittlungen zur genauen Brandentstehung werden durch die Kriminalpolizeiinspektion Kempten geführt. Zeugen, die am Brandtag verdächtige Beobachtungen gemacht haben, oder sonst sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Kempten unter der Telefonnummer (0831) 9909-0 zu melden.