Landkreis Neu-Ulm | Zwei neue Infektionen mit COVID-19 – weitere Schulen und Kindergärten schließen

A9-Aichstetten - Reisegruppe auf der Heimreise erkrankt - Großeinsatz für das Rote Kreuz

Foto: Pöppel/Symbolbil

Dem Öffentlichen Gesundheitsdienst am Landratsamt Neu-Ulm wurden am Donnerstag, 12.03.2020, zwei neue bestätigte Fälle für eine Coronavirus-Erkrankung gemeldet. Den beiden Personen geht es so weit gut und sie befinden sich in häuslicher Quarantäne. Beide Personen waren in Südtirol gewesen. Aktuell sind fünf Coronavirus-Erkrankungen im Landkreis Neu-Ulm gemeldet.

Die Verdachtsfälle für die Schulklassen am Kolleg der Schulbrüder in Illertissen sowie am Bertha-von-Suttner-Gymnasium in Neu-Ulm haben sich nicht bestätigt. Diese Klassen können ab morgen wieder zur Schule gehen. Weiter zu Hause bleiben müssen jeweils eine Klasse der Realschule Weißenhorn, des Gymnasiums in Weißenhorn sowie fünf Schulklassen der FOS/BOS in Neu-Ulm. Ebenfalls weiter zu Hause bleiben muss eine Klasse der Grundschule Wullenstetten.

Neue begründete Verdachtsfälle, bei denen die Schulklassen zu Hause bleiben müssen, gibt es für zwei Schulklassen der Grundschule Nersingen, eine Klasse der Ulrich- Wieland-Mittelschule in Vöhringen, eine Klasse der Grundschule Illerberg, zwei Klassen der Lindenhofschule Senden (Außenstelle Tiefenbach) und eine Klasse der Grundschule Tiefenbach. Sobald die Testergebnisse vorliegen, wird über das weitere Vorgehen entschieden.

Begründete Verdachtsfälle wurden dem Landratsamt Neu-Ulm für den Kindergarten St. Martin in Illerberg sowie dem Hort St. Christopherus in Senden gemeldet. Diese beiden Einrichtungen bleiben bis zum Vorliegen der Testergebnisse vollständig geschlossen. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden.